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Kreislaufwirtschaft

Die Schuh- und Bekleidungsindustrie ist für ungefähr 10 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Der Klimawandel ist Tatsache und wir sind überzeugt, dass wir zur Reduktion von industrieerzeugten CO2-Emissionen beitragen können.

 

Wir sind davon überzeugt, dass die Zukunft unserer Produkte nicht linear, sondern in einem Kreis verläuft. Gemäss Global Fashion Agenda und der Boston Consulting Group wird der Modekonsum global bis 2030 um 60 Prozent zunehmen. Laut einer Analyse der Ellen MacArthur Foundation bedeutet das, dass die Textilindustrie im Jahr 2050 für rund einen Viertel der weltweit zulässigen Karbon-Emissionen verantwortlich sein wird. Kurzum: Es werden in immer weniger Zeit immer mehr Kleider produziert. Wir müssen dafür sorgen, dass sie nicht alle einfach weggeworfen werden.

 

Dieses Modell ermöglicht einen geschlossenen Kreislauf für den gesamten Produktionsprozess. Dieser beginnt beim Design und endet beim Recycling. Dann beginnt der ganze Kreislauf wieder von vorn. Unsere Design- und Innovationsteams arbeiten an Plänen für einen konstanten Kreislauf all unserer Produkte. Das ist keine leichte Aufgabe. Denn selbst wenn wir den Kreislauf bei uns installieren können, stehen wir vor einer Herausforderung: nämlich die Produkte von den Konsumenten wieder zurück zu erhalten, damit wir sie wiederverwenden können. Dazu kommt, dass wir bei der Qualität keinerlei Kompromisse machen. Aber wisst ihr was? Wir lieben die Herausforderung. Und wir glauben daran, dass Nachhaltigkeit und Leistung kein Widerspruch sind, sondern sich ergänzen. Genau das ist die Zukunft.

 

Unser Kreislauf ist noch kein in sich geschlossenes System. Es gibt noch viele offene Fragen, und wir müssen als Industrie gemeinsam an den Antworten arbeiten. Wir sind vielleicht nur ein kleiner Player. Aber wir sind es gewohnt, uns mit den Grossen zu messen. Das ist unser Plan, um die Industrie gemeinsam vorwärts zu bringen.