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Matt Hanson holt Silber bei der PTO 2020 Championship in Daytona

Der fünfmalige Ironman-Gewinner schloss die Laufetappe mit 57.22 am schnellsten ab.

 

Mit einer fantastischen Leistung sicherte sich On-Athlet Matt Hanson am 6. Dezember den zweiten Platz bei der PTO 2020 Championship der Herren an der Challenge Daytona. Im Anschluss sagte er bescheiden: «Ich hatte keinerlei Erwartungen an diesen Tag!»

 

Nach 2 km im Wasser und 80 km auf dem Rad lag der amerikanische Triathlet auf Platz 21. Doch in den vier 4,5 km langen Runden auf dem Daytona International Speedway zeigte er, was in ihm steckt.

 

Hanson, der im November beim 2020 IRONMAN Florida ebenfalls Silber holte, führte ein Feld mit weiteren On-Athleten an: Andi Dreitz (Platz 10), Javier Gomez (Platz 11), Ruedi Wild (Platz 23), Matt Russell (Platz 37) und Jesper Svensson (Platz 46).

 

Im Wettkampf der Damen waren Fenella Langridge (Platz 7) und Nicola Spirig (Platz 10) vorn mit dabei. Auch Kristin Liepold (Platz 39) zeigte eine starke Leistung.

 

«Ab rund 10 Metern bevor ich ins Ziel einlief, hatte ich ein Lächeln im Gesicht. Seither kann ich nicht mehr aufhören zu grinsen», sagte Hanson nach dem Wettkampf. «Ich wusste, dass ich gut in Form bin, aber ich habe mir kaum Druck gemacht. Ich wollte meine Sache einfach gut machen und schauen, welches Resultat herausschaut. Ich habe mich die ganze Zeit darauf fokussiert, positiv zu denken und einfach im Moment zu sein.»

 

Nicht zuletzt seine Schuhe beflügelten ihn: «Die On-Schuhe waren klasse – wie immer! Das war mein erster Wettkampf in meinem neuesten Paar und ich bin absolut begeistert. Ich habe sie letzte Woche zum ersten Mal getragen und habe gespürt, dass sie rekordverdächtig schnell sind.»

 

Im Vorfeld wusste Hanson nicht genau, wie es um seine Fitness steht. Er war erst sechs Wochen zuvor nach Colorado umgezogen und musste sich aufs Training in rund 1800 Metern Höhe umstellen. «Es war sehr schwer einzuschätzen, wie fit ich wirklich sein würde», erklärte er zurückschauend.

 

«Der Tag fing gut an. Nach der Schwimmetappe lag ich zwar immer noch ziemlich weit hinten, aber ich kam mit einigen Leuten an, die normalerweise deutlich vor mir im Ziel sind. Ich war zufrieden.»

 

«Als mich einige starke Fahrer etwa zur Hälfte der Radetappe überholten, wollte ich während ein paar Runden etwas zu viel. Ich musste mich bewusst dafür entscheiden, es gut sein zu lassen und mich an den Plan zu halten. Ich hatte keine Ahnung, wie weit ich nach der Radetappe zurücklag, aber nach T2 fühlte ich mich gut und lief, als hätte ich nichts zu verlieren.»

   

Andi Dreitz an der Challenge Daytona

 

Weiter hinten im Feld freute sich Andi Dreitz über seinen zehnten Platz: «Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden und freue mich, dass ich einen Weihnachtsbonus mit nach Hause nehme!»

 

Der Spanier Javier Gomez wurde im Vorfeld ebenfalls als Favorit gehandelt. Er schloss die Laufetappe als Drittschnellster ab (58.49) und belegte schliesslich Rang 11. Hanson war schlussendlich eben doch nicht aufzuhalten.         

    

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