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Nicola Spirig brilliert bei der Challenge Mogán Gran Canaria

Die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin erreichte das Ziel fünf Minuten vor ihrer stärksten Verfolgerin.

 

Im Rahmen ihrer Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in Tokio zeigte Triathlon-Legende und On-Athletin Nicola Spirig bei der Challenge Mogán auf Gran Canaria ein weiteres Mal eine herausragende Leistung und erklärte: “Es ist immer toll, ein Rennen zu gewinnen.“

 

Spirig, die auf der spanischen Insel aktuell ein dreiwöchiges Trainingslager absolviert, bevor sie an Wettkämpfen in Lissabon und Leeds teilnehmen wird, ging schon früh in Führung.

 

Die 1,9 km lange Schwimm-Etappe schloss sie zwar wenige Sekunden hinter Sara Perez Sala ab, doch überholte sie diese auf dem Weg zur Wechselzone. Einmal in Führung war Spirigs Position an der Spitze ungefährdet. 

 

„Ich war die Erste auf dem Fahrrad. Danach wurde ich zu meiner Überraschung von niemandem angegriffen“, blickt sie zurück. „Ich fühlte mich ziemlich gut und habe einfach meinen Rhythmus durchgezogen. Bei jeder Wende war ich froh, dass Lisa Nordén und Sarissa De Vries noch ein Stück hinter mir waren. Gegen Ende schien der Abstand dann sogar noch grösser zu werden.“

  

 

Wie Spirig sagt, hatte ihr Trainer vor dem Wettkampf einen Plan ausgeheckt. Die Idee: Spirig solle sich bis zum Beginn der 21,1 km langen Laufetappe bis zur Spitzengruppe vorarbeiten.

 

„Er sagte mir, dass ich die ersten 16 km kontrolliert laufen und das Tempo erst auf den letzten 5 km steigern soll. Ich lief eine ziemlich gemütliche Pace und fand einen guten Rhythmus. Lisa und Sarissa kamen nicht näher an mich ran. Über die letzten 5 km versuchte ich dann, schneller zu laufen und meine Führung auszubauen. Gegen das Ende konnte ich mich ziemlich gut von den anderen absetzen und hatte zum Schluss sogar einen sehr komfortablen Vorsprung. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden. Und es war wirklich schön, wieder einmal an einem Wettkampf teilzunehmen.“

 

Die fünfte Olympia-Qualifikation fest im Visier, bleibt die sechsmalige Europameisterin Spirig eine ernstzunehmende Grösse in der Wettkampfszene. „Ich habe in letzter Zeit gut trainiert und dieser Event war eine gute Gelegenheit, Wettkampfpraxis zu sammeln und meine Fitness weiter aufzubauen.“

 

Nicht nur Spirig, sondern auch ein anderer Schweizer Athlet durfte sich über einen Erfolg bei der Challenge Mogán Gran Canaria freuen. Mit einer Zeit von 2:11:07 holte Max Studer Gold über die Olympische Kurzdistanz – und war über 10 Minuten schneller als der Zweitplatzierte Karim Balli mit 2:21:48.

  

 

 

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