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10 Tokio-Hotspots abseits des Mainstreams

Tokio hat unendlich viele Facetten. Sie alle zu entdecken, würde ein halbes Leben dauern. Um das Maximum aus deinem Aufenthalt in der pulsierenden Metropole rauszuholen, haben wir unsere Team-Mitglieder nach den besten Tipps abseits des Mainstreams gefragt. Sie müssen es schliesslich wissen.

 

Tokio ist die Stadt der Gegensätze: Modern und doch traditionell, aufgeräumt und doch exzentrisch. Im Moment ist ein Besuch der japanischen Metropole leider nicht möglich. Bis dahin vergnügen wir uns einfach mit Tagträumen und katapultieren uns zumindest gedanklich schon einmal an diesen verheissungsvollen Ort, der alles bereithält, was eine perfekte Touristendestination ausmacht. Lass dich von unseren Empfehlungen inspirieren und entdecke die verborgenen Schätze Tokios.

 

 

Meiji-Schrein, Harajuku

 

 

 

Inmitten eines mehr als 70 Hektar grossen, dichten Waldes liegt der Meiji-jingū. Der Shintō-Schrein ist ein wunderbar friedlicher Zufluchtsort abseits des hektischen Treibens in den Strassen Shibuyas. Er wurde zu Ehren von Meiji-tennō, dem ersten Kaiser des modernen Japans, und der Kaiserin Shōken errichtet. Hier gibt es viel Grün und etliche Spazierwege. Perfekt, um sich eine Auszeit zu gönnen und in die Geschichte Japans einzutauchen.

 

Das sagt unser Team: Der Meiji-jingū liegt unweit vom Bahnhof Harajuku und ist der berühmteste Schrein in Tokio. Er liegt inmitten der Stadt und bietet dennoch üppige Natur. Über die letzten Jahr wurde er immer wieder von bekannten Politikerinnen und Politiker besucht und jährlich finden hier verschiedene Festivals statt.

 

Shibuya-Kreuzung, Shibuya

 

 

Wer diese Kult-Kreuzung überquert, taucht in kontrolliertes Chaos ein. Während du über die Kreuzung schreitest, richtest du deinen Blick am besten nach oben. Hier leuchten Lichter in allen Farben des Regenbogens und es werden Werbespots und Live-TV übertragen. Du sehnst dich nach etwas Ruhe im Getümmel? In den zahlreichen Restaurants und Cafés rund um die Kreuzung findest du Zuflucht und kannst die Aussicht geniessen, ohne selbst in der Menge zu verschwinden.

 

Das sagt unser Team: Die Bildschirme rund um die Kreuzung in Shibuya waren der Ursprung des Neonlicht-Trends, der sich danach auch in anderen japanischen Städten verbreitet hat. Wenn du auf der Suche nach der bunten Jugendkultur Tokios bist, dann findest du sie an dieser Kreuzung.

 

 

 

 

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Lust auf ein wenig japanische Geschichte? Obwohl es lange her ist, dass Feudalherren im Hamarikyū-Park Jagd auf Enten machten, lebt die Vergangenheit in dieser wunderschönen Gartenlandschaft weiter. Der Park befindet sich auf einer kleinen Insel und ist grösstenteils von Tokios Industriehafen umgeben. Das Kleinod liegt versteckt zwischen Werften und Docks und erlaubt es dir, den urbanen Alltag kurzzeitig gegen malerische Natur und eine Portion ereignisreiche Geschichte einzutauschen.

 

Das sagt unser Team: Die historischen Gebäude im Hamarikyū-Park haben ihren Ursprung in der Edo-Zeit (1603–1867). Geniess die friedliche Landschaft und tauche in die aussergewöhnliche Flora und Fauna des Parks ein, die ein überraschender Kontrast zu den belebten Strassen darstellt.

 

Ginza-Kreuzung, Yūrakuchō

 

 

Wie an der Shibuya-Kreuzung wird auch hier in Ginza der Verkehr zeitweise komplett gestoppt, damit Passant:innen die Strasse in alle Richtungen gleichzeitig überqueren können. In dieser Gegend gibt es eine riesige Auswahl luxuriöser Geschäfte und gehobener Restaurants (wie z. B. Kyubey oder Ise Sueyoshi). Gleichzeitig bildet das berühmte Wakō-Kaufhaus mit seiner eleganten Fassade im Neo-Renaissance-Stil einen interessanten Kontrast zu den modernen Gebäuden und glänzenden Luxusläden im übrigen Ginza.

 

Das sagt unser Team: Ginza ist der Hotspot für Luxusmarken. Doch das Viertel ist auch reich an Kultur und lässt westliche Einflüsse auf einzigartige Weise mit ehrwürdiger japanischer Geschichte verschmelzen.

 

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Fast eine halbe Million Einwohner:innen passieren den Tokioter Bahnhof täglich. Daneben bietet das architektonisch attraktive Gebäude aber auch eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten. Aufgrund seiner enormen Grösse und Komplexität musst du vielleicht eine der vielen Aufsichtspersonen bitten, dir den richtigen Weg zu weisen. Nicht umsonst nennt man diesen Ort auch „Tokio Station City“.  

 

Das sagt unser Team: Der Bahnhof Tokio ist insbesondere für seinen Eingang bekannt. Dieser wurde im westlichen Stil und mit roten Mauerziegeln erbaut. Im Gegensatz zu anderen japanischen Bahnhöfen, die häufig äusserst modern anmuten, ist das Bahnhofsgebäude hier altehrwürdig und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Tokios.

 

Akihabara, Akihabara

 

 

Das Viertel Akihabara ist übersäht mit farbenfrohen Schildern und Geschäften und gilt als Mekka für Anime- und Videospiel-Fans. Aber auch wenn du nicht viel mit Anime am Hut hast, lohnt sich ein Abstecher hierhin. Hier begegnest du höchstwahrscheinlich einigen verkleideten Hardcore-Fans, die sich entlang der Manga- und Anime-Hotspots des Viertels bewegen und erlebst ein Stück japanischer Kultur in Reinform.

 

Das sagt unser Team: Die meisten Besucher:innen dieser Gegend sind Verehrer von Anime- und Manga-Figuren. Daneben gibt es hier viele Elektronikgeschäfte, in denen du praktisch alles findest. 

 

Manseibashi, Kanda

 

 

Wenn du an japanische Architektur denkst, kommen dir wahrscheinlich moderne Wolkenkratzer und traditionelle Gebäude im Kura-Zukuri-Stil in den Sinn. Aber was ist mit alten Eisenbahn-Viadukten und ähnlichen Bauwerken? Ja, auch die gibt es überall in Tokio. Ihre Glanzzeiten sind längst vorbei, aber sie prägen das Stadtbild bis heute. Viele wurden umgebaut und erfüllen heute einen anderen Nutzen als anno dazumal.

 

Das sagt unser Team: Eine Besonderheit an Tokio ist, dass viele alte Bauwerke umfunktioniert wurden. Alte Bahnhöfe dienen heute zum Beispiel als Brücken. Diese Orte verbinden altes und neues Design und geben der Stadt ihr einzigartiges Gesicht.

 

Ameyoko, Ueno

 

 

Willst du ein Stück authentisches Tokio erleben und nach passenden Mitbringseln für deine Liebsten Ausschau halten? Beides findest du auf der belebten und beliebten Einkaufsmeile Ameyoko (kurz für Ameya-Yokochō). Früher reihte sich hier Süsswarengeschäft an Süsswarengeschäft. Heute versorgen sich hier die Einheimischen mit frischen Lebensmitteln, Kleidung und allem, was es fürs tägliche Leben braucht. Hier bietet sich dir eine lebendige Atmosphäre, in der eifrige Händler:innen ihre Waren anpreisen, während in der Luft der Duft traditioneller japanischer Küche liegt.

 

Das sagt unser Team: Anders als der luxuriöse Stadtteil Ginza ist Ameyoko das Einkaufsviertel der Einheimischen. Hier findest du aber auch noch andere Sehenswürdigkeiten wie etwa der berühmte Zoo und ein Kunstmuseum. 

 

Tokyo Metropolitan Theater, Ikebukuro

 

 

Stille deinen Durst nach Kultur und statte dem Tokyo Metropolitan Theater einen Besuch ab. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung von Kunst und Kultur und liegt im Stadtteil Ikebukuro. Neben Theatern werden hier Opern aufgeführt und verschiedene Ausstellungen gezeigt. Der Komplex umfasst neben vier Hauptsälen für grössere Veranstaltungen auch mehrere kleinere Einrichtungen. Das macht diesen Ort zum Hotspot für kulturelle Entwicklung und Nachwuchsförderung.

 

Das sagt unser Team: Das Tokyo Metropolitan Theater bietet eine Vielzahl kultureller Einrichtungen, darunter ein Theater und einen grossen Konzertsaal. Erlebe hier lokale und internationale Musicals und Konzerte.

 

Kabukichō, Shinjuku

 

 

Das Rotlichtviertel Tokios bietet dir eine absolut einzigartige Atmosphäre und den einen oder anderen aussergewöhnlichen Anblick. Hast du schon den Godzilla-Kopf, der 50 Meter über dir aufragt, entdeckt? Hier gibt es viele sogenannte Love Hotels und jede Menge andere seltsame Etablissements wie zum Beispiel das Robot Restaurant. Das garantiert einen unvergesslichen Abend. Gut möglich, dass es etwas später wird und du diesen Ort erst wieder verlässt, wenn die Sonne schon wieder aufgeht.

 

Das sagt unser Team: Wer den Bezirk Shinjuku besucht, sollte unbedingt einen Abstecher in das Vergnügungsviertel Kabukichō machen. Wenn es dunkel wird, ändert sich die Atmosphäre auf dieser Strasse schlagartig. Lass dir diese Erfahrung keinesfalls entgehen.

 

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