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Silber Service: Josh Amberger setzt ein Zeichen bei der Challenge Shepparton

In einem starken Feld überzeugte der australische Triathlet mit dem schnellsten Schwimm- und Radsplit des Tages.

 

On-Athlet Josh Amberger hat sich bei der stark besetzten Challenge Shepparton selbst übertroffen und konnte dank einem knackigen Start die Silbermedaille mit nach Hause nehmen. Der Halbdistanz-Triathlon wurde im etwas nördlich von Melbourne, Australien, gelegenen Bezirk Victoria Park Lake ausgetragen.

 

Amberger schickte mit einer frühen Attacke eine klare Botschaft an den Rest des Feldes. Am Ende des Schwimmens hatten Amberger und Trent Thorpe eine Minute Vorsprung auf den Rest des Feldes. Amberger konnte anschliessend seine Führung mit einem Rad-Split von 2:04:14 weiter ausbauen.

    

Erst beim abschliessenden 21,1 km langen Lauf wurde er noch von Max Neumann überholt. Doch Amberger hatte genug Reserven, um eine zusätzliche Attacke durch Steve McKenna abzuwehren. Er überquerte die Ziellinie nach 3:46:14 auf dem zweiten Platz – eine deutliche Steigerung gegenüber seinem sechsten Platz beim IRONMAN 70.3 Geelong vom letzten Monat.

 

 

Wir wollten mehr erfahren und haben nach dem Rennen mit Josh gesprochen.

   

Wie hast du dich vor dem Wettkampf gefühlt?

   

«Nur zwei Wochen vor der Challenge Shepparton hatte ich ein wirklich schlechtes 70,3-Rennen. Ich war total niedergeschlagen, das Ergebnis war mental schwer zu verkraften. Zum Glück hatte ich genug Zeit, um mich zu erholen und wieder zu fokussieren. So konnte ich kurze Zeit später in Shepparton einen neuen Anlauf starten. Vor dem Rennen war ich mental sehr motiviert und mein Körper war nicht so müde wie beim 70.3. Ich ging mit einem viel frischeren Gefühl an den Start.»

               

Wie ist das Rennen für dich gelaufen? Erzähl uns davon.

  

«Das Rennen war hart umkämpft, aber insgesamt wirklich lustig und aufregend. Noch am Morgen war es extrem kalt und ich glaube, wir alle waren deswegen etwas nervös. Ich wollte keine Energie vergeuden und entschied mich gegen ein Aufwärmen vor dem Schwimmen. Das hat mir wohl geholfen, denn ich hatte einen sehr guten Start und klemmte mich hinter den Superschwimmer Trent Thorpe. Wir sind zwar zusammen aus dem Wasser gekommen, aber auf der Radstrecke wollte ich meine Dominanz klarmachen – von Anfang an habe ich ich hart gearbeitet, um meinen Rhythmus zu finden.

 

«Wir hatten in diesem Rennen ein 20-Meter-Windschattenverbot, was für einen sehr fairen Verlauf sorgte. Schon auf halber Strecke hatte ich einen Vorsprung von zwei Minuten. Der Abstand erhöhte sich bis zu Kilometer 90 auf 2:15 zu Max Neumann und auf fast vier Minuten zum Hauptfeld.

 

«Meine Laufform war in letzter Zeit nicht gerade hervorragend. Nach dem Radfahren ging es mir nur darum, mein eigenes Tempo zu finden und zu versuchen, Max, der ziemlich schnell aufholte, auf Abstand zu halten. Ich verlor die Führung in der Mitte des Laufs, aber ich blieb vor Steve McKenna, was mir im Ziel den 2. Platz und damit den ersten Podiumsplatz im Jahr 2021 einbrachte.»

   

Wie war es, die Ziellinie zu überqueren?

    

«Es war ein tolles Gefühl. Ich musste in der letzten Runde sehr hart kämpfen, um meine Position zu verteidigen. Auch darum war es unglaublich befriedigend. Und natürlich auch, weil ich ein viel besseres Rennen abgeliefert habe als noch vor zwei Wochen. Die harte Arbeit hat sich also gelohnt.»

        

Wie war die Performance der On-Schuhe und -Ausrüstung?

 


«Ich bin im Cloudboom gelaufen und ich liebe diesen Schuh wirklich. Er liefert ein sehr responsives Laufgefühl, ist gut geformt und sehr bequem für Halbdistanzen.»

   

Was steht als nächstes an?

   

«Bis zu den Cairns Ironman Asia-Pacific Championships im Juni habe ich eine achtwöchige Rennpause. Bis dahin werde ich an den Grundlagen arbeiten, hart trainieren und meine Schwächen auf der Rennstrecke minimieren.»

        

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Auch drei weitere On-Triathleten standen an diesem Wochenende im Einsatz. Matt HansonAndreas Dreitz und Bart Arenouts belegten beim IRONMAN 70.3 Texas den vierten, fünften und sechsten Platz. Hansons Laufsplit von 1:09:16 war der schnellste des Feldes. Einen Podiumsplatz verfehlte er knapp.

 

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