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Tasha Bleu: So verwandelt sie Herausforderungen in Chancen

Mitten in einer Pandemie kreativ und inspiriert zu bleiben, ist nicht einfach. Wir haben mit der in LA ansässigen Fotografin und Philanthropin Tasha Bleu gesprochen, um herauszufinden, wie sie das macht.

 

Das Jahr 2020 war für uns alle in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung. Da hilft eine optimistische Denkweise, die Herausforderungen als neue Möglichkeiten begreift. Tasha Bleu ist das gelungen: Die in LA ansässige Fotografin, Produzentin und Philanthropin hat die Zeit genutzt, um zu reflektieren und zu wachsen – als Kreative und als Mensch.

 

Die Kreativbranche ist von der Pandemie besonders stark betroffen. Es verwundert deshalb nicht, dass auch der Kreativitätsprozess auf den Kopf gestellt wurde. Neuland zu betreten, kann aber auch eine Chance sein, sagt Tasha: „Abrupte Veränderungen bergen die Gelegenheit, sich selbst ebenfalls anzupassen. Das tat ich in meiner Arbeit. Aktuelle befasse ich mich häufig mit Lektüre, Schreiben und Protokollieren.“ Die aktuelle Situation bietet die Möglichkeit, Dinge langsamer und reflektierter anzugehen. Tasha konzentriert sich in ihrem kreativen Prozess auf neue Elemente: „Storytelling und Struktur wurden bedeutender. Ich habe angefangen, Storyboards zu nutzen, um meine Ideen zu skizzieren und gehe den Prozess der Realisierung quasi rückwärts an“, erklärt sie.

 

 

Tasha versucht die Dinge immer positiv zu sehen und hat es auch 2020 geschafft, etwas zu finden, das ihr Hoffnung gibt: „Ich denke, 2020 hat uns eine Pause beschert und uns ermöglicht, aus unserem verrückten, durchgetakteten Alltag auszusteigen. Wir hatten die Chance, unsere Gefühle und Gedanken neu zu bewerten und uns Überlegungen zu machen, wie wir uns als Menschheit weiterentwickeln wollen.“ Tashas Mut ist ansteckend und zeigt sich auch in ihrer Arbeit, mit der sie Positivität verbreiten will: „Ich möchte alle ermutigen, die Veränderungen, die sie sich wünschen, im Alltag umzusetzen – egal ob ihr einen Marathon laufen, eine Misswahl gewinnen oder eine politische Revolution starten wollt!“, sagt sie. „Es ist Zeit für eine Veränderung. Wenn du es nicht tust, wer dann?“

 

Inspiration ist wichtig für Kreativität. Sie in diesem Jahr zu finden, war aber nicht gerade einfach. „Als ich 2010 mein Unternehmen TREU BLEU MEDIA® gründete, haben mich Reisen ins Ausland inspiriert“, sagt Tasha. „Zu dieser Zeit fanden die Shoots, für die ich gebucht war, immer an Orten wie Jamaika, der Dominikanischen Republik, Paris, London und Kanada statt. Ich habe das geliebt!“ Wenn das Reisen aber wegfällt, muss man sich fragen, wie man trotzdem motiviert und optimistisch bleibt und neue Ideen generiert. Für Tasha ist es, sich gut zu fühlen und Gutes zu tun. „Selbst bei der Arbeit von zu Hause aus konnte ich immer noch positiv auf andere einwirken. Ich habe Mädchen, die sich für Fotografie und den Einsatz von Drohnen interessieren, virtuellen Unterricht erteilt“, verrät sie. „Ausserdem freue ich mich extrem darauf, dass ich während der Festtage Sneakers an junge Mädchen, die von der Pandemie betroffen sind, spenden kann.“

 

 

Bei wahrer Kreativität geht es letztendlich darum, die eigene Wahrnehmungen in Frage zu stellen und Grenzen neu auszuloten – sei es bei der Arbeit oder sich selbst. Tasha ist bereit für jede Herausforderung. Kein Wunder also ist sie ein Fan unseres Cloud Hi Edge. Er steht genau wie Tasha für Offenheit, die Bereitschaft, Unerwartetes anzunehmen und performt auch unter Druck.

 

„Ich liebe es, meine Kunden herauszufordern und ihren Fokus auf mehr Menschlichkeit zu lenken“, sagt Tasha. „Ich benutze das wichtigste Werkzeug – meine Stimme –, um meine Kunden für wirklich wichtige Themen wie Body Positivity, Behinderung, Vielfalt, psychische Gesundheit, Nachhaltigkeit und Frauenförderung zu begeistern. Andere Frauen zu ermutigen, ist eine grosse Leidenschaft.“

 

 

Tasha gehört zu den Kreativen, die ihre Arbeit nutzen, um der Allgemeinheit etwas zurückzugeben. „Nachdem ich lange Zeit in der Schuhbranche gearbeitet hatte, wurde mir klar, dass es an der Zeit war, mich und meine Arbeit stärker einzubringen und ich in dieser Welt, in der ich lebe, etwas bewegen möchte“, erklärt sie. „Aus diesem Grund habe ich angefangen, mich mit dem 3D-Druck von Prothesen zu beschäftigen. Es war mein Wunsch, mich für Menschen einzusetzen, die auf gewisse Weise entstellt sind oder nur noch sitzen können. Man darf diese Leute nicht ausgrenzen!“

 

Letztendlich hat uns das Jahr 2020 und das Chaos auf der Welt auch dazu gezwungen, unser Handeln zu überdenken und uns mit den Auswirkungen, das es auf künftige Generationen hat, zu befassen. Unsere Prioritäten haben sich vielleicht nicht grundlegend verschoben, aber es gab doch Raum für das, was wirklich wichtig ist. In Tashas Fall manifestiert sich dies in ihrer Arbeit. „Ich bin zufrieden und sehe mich stärker in der Pflicht, bedeutungsvollere Inhalte zu schaffen. Wahrscheinlich haben dein Leben und deine Pläne wegen COVID-19 eine unerwartete Wendung genommen“, sagt sie. „Aber du selbst entscheidest, ob diese radikalen Veränderungen dich lähmen oder dir die Chance geben, deine Realität, deine Arbeit, dein Umfeld und dein Leben neu zu kreieren.“  

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