Ch Riccarda Dietsche

Riccarda Dietsche ist im Schweizer Rheintal aufgewachsen und träumte schon früh von der grossen Leichtathletik-Bühne. Im Teenager-Alter war sie Siebenkämpferin. Sprinterin wurde sie erst später. Dafür blieb sie es. „Vielleicht bin ich keine typische Sprinterin, aber ich liebe es, schnell zu laufen“, sagt sie über sich selbst.

 

Q&A mit Riccarda Dietsche

 

Riccarda, warum läufst du und wie kam es dazu? Dort, wo ich aufwuchs, war jede und jeder im örtlichen Turnverein. Meine Eltern machten beide Leichtathletik und Sport war schon immer Teil unseres Lebens. Als ich 10 Jahre alt war, durfte ich in den „richtigen“ Leichtathletik-Club wechseln. Das war für mich das Grösste! Zuerst habe ich Siebenkampf gemacht.

 

Mit 19 Jahren beschloss ich, mich auf das Laufen zu konzentrieren. Ich hatte Erfolg und meine Sprint- und Staffel-Karriere nahm ihren Lauf. Ich liebe die Geschwindigkeit und die vielen technischen Aspekte. Es gibt so viele Dinge, mit denen man experimentieren kann und die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Es geht auch nicht nur ums Laufen. Die mentale Komponente ist ebenfalls sehr wichtig.

 

 

Was motiviert dich, zu trainieren, wenn du eigentlich keine Lust darauf hast? Eigentlich einfach der Gedanke, eine Wiederholung mehr zu machen als alle anderen.

 

Gibt es einen Moment in deiner Karriere, den du gern noch einmal erleben würdest? Die letzten Schweizer Hallenmeisterschaften waren etwas ganz Besonderes für mich. Ich habe so viele Jahre mit mir selbst und meiner mentalen Stärke gekämpft. Um mich zu verbessern, habe ich wirklich hart an mir gearbeitet. Im 60 m-Finale lief ich wie nie zuvor.

 

Pflegst du vor einem Wettkampf ein spezielles Ritual? Ich liebe ein gutes Frühstück und einen guten Kaffee. Und ich dehne mich immer eine halbe Stunde, bevor ich aus dem Haus oder dem Hotel gehe.

 

Wie wichtig ist dir deine Ernährung? Was isst du gern nach einem harten Lauf? Ich achte grundsätzlich auf meine Ernährung, aber auch nicht immer. Besonders oft esse ich Trockenfrüchte, Waffeln und Nüsse.

 

 

Was sind deine Top-Tipps für eine schnelle Regeneration nach dem Training? Proteinshakes, Kreatin, eine Faszienrolle und Stretching-Sessions.

 

Wer gehört zu deinem Team? Da gibt es ganz viele Menschen. Aber am wichtigsten sind meine Familie und Freunde. Ohne sie wäre ich nicht dort, wo ich jetzt bin.

 

Ich bin Teil des NLZ Ostschweiz und kann dadurch bei jeder Session mit meinem Trainer Christian Gutgsell trainieren. Manchmal trainiere ich mit dem ehemaligen Weitspringer Yves Zellweger und oftmals ergänzen Weitspringer oder Sprinter unser Team. Auch einige junge, talentierte Athletinnen und Athleten trainieren gelegentlich mit uns. Und es gibt noch viele mehr…

 

Der beste Ratschlag, den du je erhalten hast? Ehrlichgesagt, keine Ahnung. Aber um Erfolg zu haben, ist jedes Puzzleteil wichtig.

 

Wofür kannst du dich – abgesehen vom Laufsport – sonst noch begeistern? Musik und Reisen. Ein anderer wichtiger Teil meines Lebens sind die Kinder, die ich als Lehrerin unterrichte. Das macht mir sehr viel Spass.

 

Was von On magst du besonders? Der Cloudnova ist superbequem. Er ist auch abseits der Bahn grossartig. Und für Sessions auf der Laufbahn liebe ich den Cloud X. Er ist so unglaublich leicht.

 

Die Lightweight Pants sind perfekt, wenn es etwas kälter ist, weil sie einem schön warmhalten und trotzdem nicht schwer sind. Sie sind perfekt, zum Chillen oder Reisen und brauchen kaum Platz in der Tasche. Und sie sehen erst noch gut aus.  

 

Letzte Frage: Warum On? Als Schweizerin freut es mich natürlich, einen Brand aus meinem Heimatland zu repräsentieren. Ich wünschte mir etwas Aussergewöhnliches und das habe ich mit On gefunden. Die Produkte sehen leicht aus und sind supersmart. Die Schuhe sind ungemein bequem und die Kleidung passt mir wie angegossen. Ich mag die hohe Qualität der Produkte extrem. Inzwischen habe ich ausserdem einige coole Leute vom Team On kennengelernt. Ich hoffe es werden noch mehr! On ist wirklich der beste Sponsor, den ich mir vorstellen kann. Ich liebe es, Teil des Teams zu sein.