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Hinter den Kulissen: Die Überarbeitung des Cloudflow

Erfahre mehr über die Geschichte hinter dem Schuh und entdecke, wie die Innovations- und Designteams im On Lab den Cloudflow für noch mehr Komfort, mehr Kick und mehr Tempo überarbeitet haben.

 

Wie verbessert man den On, der die meisten Preise gewonnen hat? Den Rekordbrecher? Den Liebling der Laufsport-Elite? Das war die Frage, die sich die Innovations- und Designteams im On Lab stellen mussten.

     

Wir haben Viktor, Senior Product Manager, getroffen und ihn gefragt, ob er uns einen kleinen Einblick in das Verfahren geben kann, welches er und sein Team bei der Überarbeitung des Cloudflow angewendet haben.

    

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Das Rätsel des Cloudflow

  

«Es war sehr schwierig, zu entscheiden, welche Neuerungen wir tatsächlich vornehmen sollen. Schliesslich war der Original-Cloudflow sehr beliebt. Also haben wir uns an unsere Sportler gewandt und sie gefragt, was sie an dem Schuh verbessern würden», erklärt Viktor.

 

In diesen Schuh stecken fast vier Jahre Arbeit und Forschung. 

  

  

«Aber das war nur ein Teil unserer Überlegungen. Unser Team sprach auch mit den offiziellen On-Testpersonen, unseren On-Kollegen und unseren Vertriebs-Teams. Feedback von Spitzensportlern ist toll, aber wir müssen auch unbedingt wissen, was die Verbraucher denken. Letztendlich können wir den besten Schuh der Welt entwickeln, aber wenn er sich nicht gut anfühlt oder nicht gut aussieht, dann kauft ihn keiner.» 

  

«Wir sind noch einen Schritt weiter gegangen. Wir haben auf YouTube stundenlang Rezensionen angeschaut, Zeitschriften gelesen und Websites durchforstet – immer auf der Suche nach Informationen darüber, was die Leute vom Cloudflow halten. Gewisse On-Tester prüfen ausschliesslich unsere Schuhe. Wir wollten aber, dass jemand das ganze Spektrum betrachtet. Wer Hunderte von Schuhen testet, hat einen anderen Blickwinkel. Das gibt uns eine genauere Vorstellung davon, wie die Leute wirklich über den Schuh denken.»

 

Eine Frage der Details

 

Beim Cloudflow beschloss das Lab-Team, sich auf die Optimierung von Federung, Tempo, Strapazierfähigkeit, Abstoss und Passform zu konzentrieren. Als dieser Fokus erst einmal feststand, ging die Arbeit erst richtig los.

 

«Zunächst entwickeln wir immer Ideen. Wir lassen verschiedene Gruppen an verschiedenen Aspekten arbeiten und brainstormen. In diesem Fall haben wir mit dem unteren Teil des Schuhs begonnen. Es gab verschiedene Ansätze: Wir haben unter anderem überlegt, den Kanal am Vorderfuss zu schliessen, die Clouds an den Seiten dicker zu machen, die Clouds zu vergrössern, um die Federung zu verstärken oder den Schaum zu verändern.»

     

  

«Als wir einige Ideen gesammelt hatten, ging es in die Werkstatt, in der wir sogenannte ‹Monster› kreierten. Das sind Schuhe, die aus verschiedenen Materialien und Teilen anderer Schuhe zusammengeflickt werden. Damit führten wir einige Tests und Versuche durch, bevor es weiterging. Passiert ist das in der Nähe von Oliviers Zuhause in den Alpen. Das war wirklich toll.»

 

«Wir machen aus den Testprozess immer einen kleinen Wettkampf und versuchen, komplett ehrlich zu beurteilen, was am besten funktioniert und zu eruieren, was am vielversprechendsten aussieht.»

 

«Bei diesem Verfahren merken wir hoffentlich, welche Ideen die besten sind. Dann können wir damit beginnen, ein richtiges Konzept zu entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt definieren wir die Details und Informationen, die wir zum Leben erwecken wollen. Wir fertigen Skizzen an und nehmen Mass, um einen Prototypen zu fertigen. Ein ‹Monster› zu machen ist eine Sache. Einen Prototypen zu produzieren ist eine ganz andere.»

    

   

Den Prototypen perfektionieren

   

«Wenn wir bei den Prototypen angelangen, geht es darum, uns möglichst verschiedene Muster anzuschauen. Bei einigen kommt Helion zum Einsatz, bei anderen EVA und es werden verschiedene Speedboards und Clouds in verschiedenen Formen und Grössen und mit verschiedenen Verbindungen getestet. Es gibt so viele Variablen und wenn man sie unterschiedlich kombiniert, kann das zu total anderen Ergebnissen führen.»

 

«Der erste Prototyp hatte zum Beispiel geschlossene Clouds am Vorderfuss. Aber wir haben festgestellt, dass das einen zu starken Einfluss auf die Abrollbewegung hat. Die Abrollbewegung ist zu einem gewissen Grad charakteristisch für den Cloudflow. Wir wollten sie also eigentlich gar nicht verändern.»

    

 

Das Team entwickelte mehrere Prototypen für den Test – alle mit dem gleichen Hintergedanken. Doch wie oben erwähnt, kamen bei jedem Prototyp unterschiedliche Technologien oder Materialien zum Einsatz. Nur so kann das Lab-Team den Unterschieden punkto Leistung und Laufgefühl wirklich auf den Grund gehen. Durch das Sammeln von Feedback zu einer Vielzahl von Variabeln kommt man dem Endprodukt schliesslich immer näher. Was ineffizient ist, wird gestrichen. Was unnötig ist, wird weggelassen. Keine Detail wird übersehen.

 

Für andere aus der Schuhbranche ist es immer wieder ein Schock, zu sehen, wie sehr wir ins Detail gehen.

 

«Die Cloud-Elemente machen die Sache so unglaublich komplex. Andere Schuhe bestehen aus einem einzelnen Teil. Da geht es mehr um die Verbindung und das Material. Aber bei uns geht es nicht nur darum, wie der Schuh als Ganzes funktioniert, sondern auch darum, wie die einzelnen Elemente zusammenwirken.»

 

«Wir sehen uns die Form und Grösse der einzelnen Cloud-Elemente an und eruieren, welche nicht richtig komprimiert werden und welche einen grösseren Radius brauchen, um sie noch langlebiger zu machen. Werden sie alle synchron komprimiert oder müssen wir etwas ändern?»

  

Das ist Millimeterarbeit, aber jeder Läufer spürt den Unterschied.

    

   

Nach dem Test folgt der Feinschliff. Dann geht es weiter mit dem nächsten Test und dem nächsten Feinschliff. Und so geht das immer weiter. Die Datenmenge, die wir im Laufe dieses Prozesses sammeln und verarbeiten, ist enorm Aber das ist unsere Pflicht, wenn wir das Beste aus dem Schuh rausholen wollen.

 

Und indem wir nach dem Ausschlussverfahren arbeiten, entwickeln wir ein Modell, das nach bis nach verfeinert wird und am Schluss in sich stimmig ist. Bei jedem neuen Prototyp werden die Veränderungen weniger und bei den letzten Feinabstimmungen zeigt sich dann die optimale Kombination aus Materialien und Technologie. Dann haben wir den perfekten Cloudflow. Und der ist jetzt hier.

    

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