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Florian Neuschwander über seinen 100-km-Rekord

Florian Neuschwander spricht über seinen jüngsten Rekordlauf und verrät, wie auch du deinen Flow findest.

 

On-Athlet Florian Neuschwander, auch Flo genannt, kennt sich mit langen Distanzen aus. Vor 11 Monaten stellte er einen neuen Rekord für die schnellsten 50 km auf dem Laufband auf. Aber das reichte ihm noch nicht. Also nahm er auch den Rekord für 100 km in Angriff. 

 

Auf der Jagd nach neuen Rekorden

 

«Es fühlt sich fantastisch an – vor allem auch, weil 100 km wirklich eine grosse Distanz sind. Es gelang mir, den bisherigen Weltrekord um satte 13 Minuten zu unterbieten. Darauf bin ich sehr stolz. Als ich den neuen Rekord über 50 km aufstellte, unterbot ich den alten Rekord ‹nur› um circa 1:30 Minuten. Mir war deshalb klar, dass ich ihn nicht lange halten werden kann.», erzählt Florian. 

 

Tatsächlich war es so, dass nur kurz darauf andere Athleten dazu ansetzten, Florian's Rekord zu knacken und ihn von der Spitze ablösten. Doch dieses Mal, über 100 km, schlug Florian den vorherigen inoffiziellen Rekord um ganze 13 Minuten. 

 

«Hoffentlich bleibt meine Bestmarke über 100 km diesmal etwas länger bestehen. Aber Rekorde sind dazu da, um gebrochen zu werden. Also wird auch dieser wohl früher oder später geknackt werden. Aber die Erinnerungen, an das, was ich erreicht habe, kann mir keiner nehmen.»

      

 

Training, um Rekorde zu brechen 

 

«Während der Vorbereitung absolvierte ich acht 30-km-Läufe, zwei Marathons, vier 50-km-Läufe und zwei 60-km-Läufe. Bei all diesen langen Läufen lag ich deutlich unter 3:50 min/km. Aufgrund des Trainings hatte ich ein Gespür dafür, was mich auf den ersten 60 km erwarten würde. Aber alles darüber hinaus war ein Überraschungspaket.» 

 

Das Laufen auf dem Laufband ist definitiv nicht zu vergleichen mit einem Lauf in freier Natur. Eine gute Vorbereitung ist deshalb zentral. Draussen muss man zwar mit Elementen wie Wind, Regen oder hitzigen Temperaturen kämpfen, ist aber auch abgelenkt durch die optischen Reize der Umgebung. 

 

Jede Läuferin und jeder Läufer – egal ob Einsteiger oder Ultra-Läufer wie Florian – weiss, dass nicht nur die körperliche Kraft zählt, um eine gute Leistung zu bringen, sondern man auch geistig fit sein muss. 

 

«Mental habe ich die 100 km dank Zwift gut geschafft. Mir haben viele Läuferinnen und Läufer sowie Radfahrer Gesellschaft geleistet.»

 

Zwift ist ein Online-Hub für Laufende und Radfahrende. Die Multiplayer-Plattform bietet die Möglichkeit gemeinsam zu trainieren, sich zu duellieren und andere zu supporten und so Einzelsport als Teil einer Gemeinschaft zu erleben. Da Florian Zwift schon länger für das Training und lange Läufe benutzt, konnten sich seine Freunde während seines langen Laufs einklinken und ihm Gesellschaft leisten. 

 

Gerade auf den letzten Kilometern waren diese Momente mit der Community für Florian unverzichtbar: «Ich hatte vor mir einen grossen Bildschirm. Zwischen dem 70. und dem 85. km bekam ich zahlreiche Live-Nachrichten, dich mich motivierten. Das war fantastisch! Ohne Unterstützung und ganz alleine auf dem Laufband hätte ich es niemals geschafft.»

         

 

Natürlich hatte Flo dennoch mit harten Momenten zu kämpfen. «Dann schaue ich auf die besonders harten Trainingseinheiten zurück und sage mir, dass ich genau für diesen Augenblick trainiert habe. Das spornt mich an, weiterzumachen. Wenn es wirklich hart wird, denke ich an meine Familie und all die Leute, die meinen Lauf verfolgen. Natürlich kommt Aufgeben dann nicht in Frage. Ich laufe nicht nur für mich. Ich laufe auch für sie.»

 

Eine Ausrüstung, die den Unterschied macht 

 

Die richtige Ausrüstung ist für Athleten wie Florian unverzichtbar. Gerade auf langen Distanzen lauern viele Gefahren: Blasen, Schmerzen oder eine schlechte Balance können jedes noch so ehrgeizige Vorhaben zunichte machen. Für seinen legendären 100-km-Lauf setzte Florian auf den Cloudflow. «Alles hat perfekt funktioniert. Der Cloudflow ist für mich der beste Schuh für sehr lange Distanzen, denn er ist leicht und flexibel, bietet aber trotzdem eine gute Dämpfung. Selbst nach 100 km hatte ich keine Probleme oder Blasen an den Füssen. Der Cloudflow war definitiv die richtige Wahl und hat mir einen guten Flow beschert!»

 

Die 18 adaptiven Cloud-Elementen und Helion™-Superfoam sorgen dafür, dass jeder Lauf mit dem Cloudflow supergeschmeidig und komfortabel ist. Und dank dem überarbeiteten Speedboard® wird die Wucht des Aufpralls direkt in eine Vorwärtsbewegung verwandelt. Gerade auf langen Läufen ist das unverzichtbar. 

          

 

Ein Marathon, kein Sprint 

 

Klar, dass Florians Leistung viele Leute zum Laufen inspiriert – seien es erfolgshungrige Rekordanwärter oder Neulinge, die einen ersten Sprint um den Block wagen. Wir haben Florian deshalb gefragt, welchen Rat er anderen Läuferinnen und Läufern geben würde.

 

«Nimm dir nicht zu viel vor. Laufe locker und bleib entspannt. Wichtig ist, dass du ein Tempo läufst, bei dem du dich immer noch mit einer Freundin oder einem Freund unterhalten kannst und nicht ausser Atem kommst. Starte mit kürzeren Distanzen – du musst nicht gleich einen Marathon absolvieren! Es dauert oft ziemlich lange, bis sich der Körper an längere Distanzen gewöhnt. Das ist ein langer und stetiger Prozess.» 

 

Kaum hat Florian seinen monumentalen Erfolg setzen lassen, schmiedet er schon wieder Pläne für die Zukunft. «Ich habe immer viele neue Herausforderungen im Kopf. Dieses Jahr möchte ich vielleicht erstmals einen 24-Stunden-Lauf absolvieren – aber nicht als Wettkampf, sondern einfach für mich selbst. Ich will wissen, wie es sich anfühlt, einen ganzen Tag lang zu laufen!» 

   

Entdecke, was es bedeutet, mit dem Flow zu laufen.
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