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Das sind die Bilder: Katie Schide und Germain Grangier unter den besten 10 beim UTMB

On-Athleten Katie Schide und Germain Grangier konnten sich bei ihrem ersten Ultra-Trail du Mont-Blanc® am Wochenende unter den besten 10 platzieren. Hier findest du ihre Reaktionen und die Bilder.

Für diese knallharte 171 km lange Strecke mit schwindelerregenden 10.000 Höhenmetern, die durch Frankreich, Italien und die Schweiz führt, brauchen Sportler teilweise mehr als 46 Stunden. 

 

Katie, die das Ziel (wie immer) mit einem Lächeln auf den Lippen erreichte, holte mit einer Zeit von 27h 22min 56s den 6. Platz. 

 

 

 

Katies Partner und On-Athlet Germain war beim Zieleinlauf ebenfalls in guter Stimmung.

 

Er überquerte die Ziellinie Arm in Arm mit Javier Dominguez Ledo. Die beiden teilen sich den 9. Platz. Der Moment steht symbolisch für die im Trailrunning herrschende Kameradschaft und das Gemeinschaftsgefühl.

 

Beide Sportler erreichten das Ziel nach aufreibenden 23h 16 min 3s. 

 

 

Der UTMB gilt weithin als der wichtigste und anspruchsvollste Trail-Wettkampf der Welt. Um an den Festlichkeiten teilzunehmen, strömen jeweils zehntausende Trail-Fans ins französische Chamonix.

 

«Der Start des Rennens war absolut verrückt! Überall waren Menschen. Sie schauten aus den Hotelfenstern und standen überall verteilt am Strassenrand – alle da, um uns beim verrückten Vorhaben, 100 km um den Mont-Blanc zu laufen, zu unterstützen», sagte Katie.

 

«5 bis 10 Minuten nach dem Start des Rennens schmerzte mein Gesicht vom vielen Lächeln förmlich! Mit Einbruch der Nacht ging meine Motivation etwas verloren und ich fühlte mich nicht mehr so gut. Aber ich sah entlang der Strecke immer wieder vertraute Gesichter und hörte Leute meinen Namen rufen – das trieb mich an.»

 

"Bei einer Hilfsstation traf ich auf eine andere weibliche Läuferin. Wir liefen eine Zeit lang gemeinsam und tauschten uns aus. Das brachte mich zurück und rief mir wieder in Erinnerung, weshalb ich überhaupt da war: Um mit anderen grossartigen Menschen ein Abenteuer zu erleben! Ich bin wirklich stolz darauf, dass ich meinen ersten UTMB und mein erstes 100km-Rennen ohne grössere Probleme beenden konnte. Das hat mir auch gezeigt, dass ich stark genug bin, gewisse Tiefpunkte zu überwinden und es trotzdem bis ins Ziel zu schaffen.»

 

"Zu hören, dass es Germain gut lief und er sich ins vordere Feld kämpfen konnte, hat mich erleichtert und mich zusätzlich angespornt, weiter im Rennen zu bleiben. Ich war wirklich unglaublich glücklich und stolz auf ihn! Ich bin sehr dankbar, dass so viele Leute da waren, die uns angefeuert und unterstützt haben – von der Crew an den Hilfsstationen bis hin zu Freunden, die uns an der Strecke zugerufen und kurz umarmt haben. Es ist so toll, dass wir auf den Support dieser Community zählen dürfen! Jetzt freuen wir uns darauf, einige ruhigere Herbsttage im Nationalpark Mercantour zu verbringen.»

 

 

Germain: «Das Rennen lief gut für mich. Ich habe mich während der gesamten Zeit überraschend gut gefühlt. Ich versuchte, dass Tempo nicht allzu stark zu forcieren und keine Risiken einzugehen – denn ich wollte im längsten Rennen, dass ich je gelaufen bin, einfach unbedingt die Ziellinie sehen. Es war grossartig, dass ich über 80km hinweg gemeinsam mit Javier aus Spanien laufen konnte und wir auch das Ziel gleichzeitig erreichten. Wir haben uns den ganzen Tag gegenseitig gepusht und immer wieder einige Läufer überholen können. Deshalb war es eine grosse Genugtuung, gemeinsam mit ihm ins Ziel einzulaufen - noch besser als allein in Chamonix. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr und bin gespannt, was passiert, wenn ich ein bisschen mehr Risiko nehme. Aber jetzt ist es erstmal Zeit, in die heimischen Berge zurückzukehren und auf den Schnee zu warten.»

 

Mit David Hauss nahm noch ein weiterer On-Athlet am UTMB teil und absolvierte den 101 km langen CCC-Event. Obwohl er die Strecke erfolgreich absolvierte, war er mit seinem 40. Platz insgesamt nicht zufrieden.

 

«Das war weder das Rennen noch das Ergebnis, welches ich für diesen Wettkampf erwartet hatte», sagte er anschliessend.

 

«Ich wollte schnell vorankommen, musste aber bald feststellen, dass mir (an diesem Tag) die Kraft und Energie gefehlt haben. Es war kein toller Tag, trotz der positiven Zeichen vor dem Wettkampf. Aber so ist der Sport eben.»

 

«Danke für all eure Nachrichten. Und herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer.»

 

Der Cloudventure
Katie und Germain nahmen es im leichten Cloudventure mit dem UTMB auf. Als Kind der Schweizer Alpen bietet dieser Schuh Funktionalität und Bodenhaftung, damit du es schwungvoll auf den Gipfel schaffst. Dank der Dämpfung kannst du auch bergab alles geben.
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