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Margo Malone über Support-Netzwerke unter Läufern

Die 25-jährige Crossläuferin hat an der US-amerikanischen Syracuse University NCAA All-American-Status erreicht. Uns erzählt sie, wie wichtig es ist, sich mit Menschen zu umgeben, die die eigenen Laufziele unterstützen.

 

Die On-Athletin Margo Malone entdeckte ihre Liebe zum Laufen in der vierten Klasse, als sie sich dem Crosslauf-Team ihrer Schule anschloss. Damals lief sie ihr gesamtes erstes Rennen mit einem breiten Lächeln.

 

Margo hat hart daran gearbeitet, an der Syracuse University ACC-Champion über 10.000 Meter und NCAA All-American zu werden. Nun hat sie noch ehrgeizigere Ziele ins Auge gefasst: Sie will sich auch global als Profi-Läuferin behaupten. Zu diesem Zweck ist sie im Februar dem Mammoth Track Club beigetreten.

 

Wir haben mit Margo über ihre Ziele in Sachen Laufsport gesprochen und erfahren, wie ihr Support-Netzwerk ihren Ehrgeiz weiter schürt.

 

Wie hat sich deine Laufkarriere verbessert, seit du dem Mammoth Track Club beigetreten bist?

Die Trainingsmöglichkeiten hier sind einfach grossartig. Die fantastischen Hügel und auch die Höhenlage an sich bedeuten eine zusätzliche Herausforderung und sorgen dafür, dass man deutlich stärker wird. In aerober Hinsicht hat sich mein Training verbessert. Und dann ist da natürlich noch der Trainingsansatz. Deena Kastor [olympische Medaillengewinnerin und verheiratet mit Andrew Kastor, Trainer beim Mammoth Track Club] geht in der Gruppe mit besonders gutem Beispiel voran. Sie bringt uns ihren sportlichen Ansatz näher und zeigt uns, wie sie bestimmte Dinge erreicht hat und wie wir das auch können.

 

Was ist dein nächstes grosses Ziel?

Am 2. Februar 2019 will ich mich in Tallahassee für das Team für die Crosslauf-Weltmeisterschaften qualifizieren. Die besten sechs amerikanischen Läufer sind dabei. Darauf konzentriere ich mich den ganzen Herbst über.

 

Welche Vorteile hat es deiner Meinung nach, mit einer Gruppe zu trainieren?

Ich bin mit zwei Schwestern aufgewachsen, die auch gelaufen sind. Irgendwie war ich also immer Teil eines Teams.

 

Es macht einfach so viel mehr Spass, jeden Tag zum Training zu kommen. Wenn ich Teil einer Gruppe bin, steigt ausserdem meine Motivation, meine Ziele zu erreichen. 

 

Meine Teamkollegin Sandie Raines versucht zum Beispiel ebenfalls, sich für die Crosslauf-Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als es gemeinsam mit ihr zu schaffen.

 

Du sagst, du bist mit Schwestern aufgewachsen, die ebenfalls laufen. Wie hat dich das dazu motiviert, es in diesem Sport so weit zu bringen?

Als ich noch jünger war, hat es mir dabei geholfen, rauszugehen und mich für den Sport zu begeistern. Wir sind in Pittsburgh, Pennsylvania aufgewachsen. Dort liegt öfter einmal Schnee. Aber wenn eine von uns Lust hatte, rauszugehen und zu laufen, sind wir alle mitgekommen. Wenn alle verstehen, was der Sport von einem fordert, erzeugt das eine ganz besondere Bindung, die nicht viele Geschwister miteinander teilen.

 

Warum ist es wichtig, eine Familie zu haben, die dich beim Laufen unterstützt?

Die meisten Leute in unserem Alter haben einen Beruf, der völlig anders aussieht. Da ist es wirklich wichtig, dass deine Familie deine Ziele versteht und begreift, was du eigentlich erreichen willst. Deena und Andrew erzeugen eine wirklich familiäre Atmosphäre. Ich fühle mich so wohl dabei, zum Abendessen zu ihnen zu gehen und zu spüren, dass diese Leute auf mich aufpassen. Durch die Partnerschaft mit On wächst unsere Familie jetzt noch mehr, und das auf die bestmögliche Weise.

 

 

Wie hilft dir die Partnerschaft zwischen dem Mammoth Track Club und On bei deinem Training?

Sie legitimiert unseren Club noch stärker. Diese Verpflichtung zeigt, dass wir auch langfristig bei den Olympischen Spielen und anderen Wettkämpfen auf internationaler Ebene dabei sein wollen. Für die Leute, die gerade mit dem College fertig geworden sind, bedeutet die Partnerschaft ausserdem einen zusätzlichen Anreiz.

 

Was war in deiner Karriere die bisher grösste Herausforderung?

Direkt nach dem College fiel es mir schwer, herauszufinden, wie ich an Wettkämpfen auf der nächsthöheren Stufe teilnehmen kann.

 

Es kann frustrierend sein, dass der Erfolg manchmal auf sich warten lässt. Dann werde ich auch mal ungeduldig.

 

Aber umso dankbarer bin ich, dass es Menschen wie im Mammoth Track Club und bei On gibt, die sich langfristige Ziele setzen und sie auf die richtige Weise angehen.

 

Welchen Rat hat du für junge Frauen, die eines Tages als Läuferinnen erfolgreich sein wollen?

Ihr könnt es schaffen. Aber dieser Erfolg sieht nicht für alle gleich aus. Es gibt mehr als nur einen Weg, eine erfolgreiche Profi-Läuferin zu sein. Du trägst die Verantwortung für deinen Trainingsplan. Wenn du an dich glaubst und Menschen findest, die ebenfalls an dich glauben, kannst du es schaffen.

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