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Je zwei Medaillen für Nicola Spirig und Max Studer am Triathlon-Wochenende in Lissabon

Das Schweizer Duo bewies immenses Durchhaltevermögen und sicherte sich innerhalb von 48 Stunden je zwei Medaillen.

Dank ihrer unglaublichen Klasse und Erfahrung konnte Nicola Spirig das zermürbende Wochenende in Lissabon mit erstaunlicher Leichtigkeit bewältigen. Am Freitag verhalf die Schweizer Wettkampf-Veteranin ihrem Team zu einer Bronzemedaille in der Mixed-Staffel beim Triathlon-Weltcup und sicherte damit gleichzeitig die Olympia-Qualifikation. Zwei Tage später behauptete sie sich im hochkarätig besetzten ITU World Cup mit einem Vorsprung von 12 Sekunden vor der Zweitplatzierten Carolyn Hayes.

 

Auch Max Studer bewies, was in den führenden On-Athletinnen und -Athleten steckt: er sicherte sich beim Event der Herren am Samstag mit der Silbermedaille ebenfalls einen weiteren Platz auf dem Treppchen und war dem Sieger mit nur 8 Sekunden Abstand hart auf den Fersen.

 

Spirig schloss die Schwimm-Etappe 70 Sekunden nach den führenden Athletinnen ab. Eine starke Leistung auf dem Rad (1:03:11) und auf der Laufstrecke (33:57) sicherte ihr jedoch letztendlich die Führung.

Sie sagte: «In den letzten drei Wochen konnte ich auf Gran Canaria ziemlich gut trainieren, also hatte ich vor diesem Wettkampf ein gutes Gefühl. Ich habe am World Cup teilgenommen, weil ich ohnehin hier war (für das Staffel-Event) und vor den Olympischen Spielen ein paar gute, anspruchsvolle Rennen brauche. Für mich war es wichtiger, einen harten Wettkampf zu erleben, als ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Ich wollte einfach das Beste aus mir rausholen und mir richtig Mühe geben.»

 

Sie fügte hinzu: «Über das Ergebnis der Mixed-Staffel war ich froh, weil wir uns für die Olympischen Spiele qualifiziert haben, und das war das Ziel. Es lief nicht alles glatt, aber wir sind sehr glücklich, dass wir dabei sein dürfen.»

 

Für ihren Schweizer Teamkollegen Studer war die Herausforderung noch anspruchsvoller – er trat sowohl am Freitag (Staffel) als auch am Samstag (Wettkampf der Herren) an. Seine Silbermedaille am Samstag spiegelte seine Qualitäten als Läufer wider: mit der schnellsten Etappenzeit (29:04) sicherte er sich einen Platz unter den besten Drei.

 

Studer sagte: «Es waren zwei fantastische Renntage, erst die Team-Staffel am Freitag, mit der wir uns für die Olympischen Spiele qualifizieren konnten, und dann das Event der Herren am Samstag. Der Samstag begann mit der Schwimmetappe gut, ich konnte mich direkt mit an die Spitze setzen. Es war eine schnelle Rad-Etappe, und ich wusste, dass sich auf der Laufstrecke alles entscheiden würde. Beim Wechsel habe ich etwas Zeit verloren, weil dort so viele Athleten waren, aber am Ende konnte ich mich wieder nach vorne kämpfen und sogar noch etwas beschleunigen.»

 

Er fügte hinzu: «Auf den letzten drei Kilometern habe ich mir ein Duell mit Kristian Blummenfelt geliefert, aber auf dem letzten Kilometer hatte er dann doch mehr Power als ich. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, denn es ist wichtig für die Olympia-Qualifikation. Jetzt geht es für mich zurück nach St. Moritz, wo ich mich auf Leeds vorbereiten werde.»

 

Sowohl Spirig als auch Studer wenden sich nun den letzten Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in Tokio zu.

 

Spirig sagte: «Ich wollte in Leeds dabei sein, aber mein Trainer ist der Meinung, dass es besser wäre, dieses Rennen auszulassen und stattdessen zu trainieren. Vielleicht nehme ich noch an einem kleineren Wettkampf teil. Ende Juni stehen dann die Europameisterschaften in Kitzbühel und eine Woche später die Mitteldistanz-Europameisterschaften in Walchsee an.»

   

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