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Der Gipfel der Performance: Unsere neueste Technologie auf dem Prüfstand

Um unsere neusten Innovationen auf ihre Performance zu testen, hat sich unser Forschungs- und Entwicklungsteam gemeinsam mit zwei neuen On-Athelten und zwei langjährigen Markenbotschaftern zur UTMB-Rennstrecke aufgemacht. In diesem Artikel erfährst du, ob unsere im Labor entwickelten Technologien dem Realitäts-Check in den Alpen standgehalten haben.

 

Die Rennstrecke des Ultra-Trail du Mont-Blanc(UTMB) bietet das beste Umfeld, um unsere innovativen Technologien einem Härtetest zu unterziehen. Für das Team sind die Alpen wie ein Spielplatz: Hier kann die Ausrüstung und die Technologie dahinter auf Herz und Nieren überprüft werden.

 

«Bei der Produktentwicklung arbeiten wir eng mit Athleten zusammen. Das Ziel ist es, falls nötig, individuelle Schuhe für sie zu entwickeln und von ihnen Feedback einzuholen. Deshalb steht am Ende dieses Prozesses ein besserer Trailrunning-Schuh. Das Feedback unserer Athleten gibt uns wertvolle, fundierte Einblicke und zeigt uns auf, wie wir unsere Produkte optimieren können.»

– On Sports Science Lead, Kevin Dellion

 

Obwohl der UTMB in diesem Sommer aufgrund der aktuellen Lage nicht stattfinden konnte, trat unser Team auf eigene Faust zu einer gemischten Staffel-Version an und nahm sich die 168 km lange Strecke mit 10.000 Höhenmetern rund um den imposanten Montblanc vor.

    

 

Das Team bestand aus den langjährigen Marken-Botschaftern Marine Chalaye und Emanuel Gault und den beiden neuen On-Athleten Marion Delespierre und Antoine Charvolin. Die Strecke teilte die Gruppe in vier Abschnitte ein. Dann ging’s los mit der ersten On Tour Mont Blanc (TMB) aller Zeiten.

 

Performance dank Technologie

    

 

Der Staffellauf dauerte insgesamt 20 Stunden und 55 Minuten. Unsere Trail-Athleten und ihre Ausrüstung mussten also Überstunden schieben, um ihre Mission zu erfüllen. Und welches Wissen ist dabei für unser Forschungs- und Entwicklungsteam rausgesprungen?

 

«Am Anfang stehen immer Test und die Ermittlung von Daten im Labor. Aber dann ist es wichtig, die Schuhe draussen und von Athleten testen zu lassen. Nur so kann man ihr Verhalten wirklich einschätzen. Bei langen Trail-Läufen, wo man viel Zeit im Schuh verbringt und auf unterschiedlichen Höhen unterwegs ist, ist es wichtig, die Veränderung des Vorderfussvolumens zu berücksichtigen.»

 

«Dämpfung und Absorption sind weitere wichtige Punkte, die wir prüfen müssen. Unser Ziel ist es immer, den Komfort über lange Distanzen zu maximieren, indem wir die Sohle mit den Cloud-Elementen überarbeiten und optimieren. CloudTec® dämpft die Wucht der Landung auf der Ferse und bietet so vollen Schutz vor dem Aufprall.»

 

Wir verbringen viel Zeit im Labor und suchen dort nach Möglichkeiten, die Leistung unserer Produkte und der Athleten zu verbessern. Daher ist es toll, wenn wir unsere Entwicklungen dann einem echten Test draussen in der Natur unterziehen können.

      

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Zwei neue Trail-Athleten für das Team On

   

Die Doctor of Downhills
Marion Delespierre suchte nach einer Aktivität, bei der sie sich nach langen Arbeitstagen im Krankenhaus entspannen kann. So entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Trail. Nun ist sie dabei, sich in der Wettkampf-Szene einen Namen zu machen. Mit Erfolg: Aus dem Feierabend-Hobby wurde ein dritter Platz beim 90 km du Mont Blanc 2018.
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Der Flying Frenchman
Der junge Nachwuchs-Trailrunner Antoine Charvolin gewann 2017 die Young Trail Challenge und holte 2019 Platz 2 beim Trail des Aiguilles Rouges. Doch seine Begabung liegt nicht nur auf dem Trail: Derzeit studiert Antoine Ingenieurwesen.
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Wir haben Marion und Antoine getroffen, um herauszufinden, wie das Testwochenende in den Bergen gelaufen ist:

 

On: Wie habt ihr euch auf die TMB-Challenge vorbereitet?

 

Marion: Ich trainiere viel in den Bergen auf verschiedenen Höhen. Natürlich laufe ich, aber für zusätzliches Training bin ich auch mit dem Fahrrad unterwegs. Eine weitere tolle Vorbereitungsmöglichkeit besteht darin, vor einem Wettkampf die Ausrüstung zu testen und herauszufinden, welche Lebensmittel dein Körper gut verträgt. Ausserdem braucht man ein richtig gutes Logistik-Team.

 

Antoine: Vom körperlichen Standpunkt her muss man überhaupt erst mal so lange laufen können. Mein Training hat daher immer eine ähnliche Länge und ich trainiere auf ähnlichem Untergrund. Man muss sich an die sich wiederholende Belastung gewöhnen. Aber es hängt auch viel an der Logistik: Die Strecke gut vorbereiten, wissen wo die Verpflegungsstationen sind und ein zuverlässiges Team zu haben.

 

Welche Rolle spielt Ernährung für euch bei einem Langstrecken-Wettkampf wie diesem?

 

M: Wer vorher etwas isst, das der Körper gut verträgt und das viel Energie liefert, hat am Wettkampftag einen riesigen Vorteil. Ich versuche auch beim Wettkampf regelmässig kleinere Mengen zu essen, die mich mit Energie versorgen, aber dennoch leicht verdaulich sind. 

 

A: Wenn man so lange läuft, ist es super wichtig, nicht hungrig zu werden. Ich persönlich esse alle 40 Minuten und trinke jede Stunde 500 ml Wasser mit zugesetzten Mineralsalzen. 

 

Wie habt ihr den Staffellauf erlebt?

 

M: Ich habe mich sehr auf dieses Abenteuer gefreut! In der Nacht habe ich mich zweimal verlaufen. Das hat mich etwas nervös gemacht, weil ich für das Team mein Bestes geben wollte. Ich hatte viel Spass auf meiner Etappe und es war toll, von Freunden angefeuert zu werden. 

 

A: Ich fand es wirklich schön, in der Nacht Teamkollegen an den Raststationen zu haben. Geschlafen habe ich nicht viel, aber sobald ich loslief, hatte ich jede Menge Spass. Auf dem Trail unterwegs zu sein, inmitten der wunderschönen Landschaft – es gibt nichts Vergleichbares. 

 

In letzter Zeit wurden so viele Wettkämpfe abgesagt. Was bedeutet es für euch, den TMB in diesem Jahr absolvieren zu können?

 

M: Den TMB in diesem Jahr laufen zu können, hat mich nachhaltig motiviert – ich hoffe, dass ich diesen Wettkampf irgendwann allein bestreiten kann. Dieses Jahr hat mir die gemeinsame Erfahrung mit dem Team wunderbare Erinnerungen und viel Stärke geschenkt, auf die ich zurückblicken werde, wenn ich das Rennen eines Tages alleine absolviere.

 

A: Wir haben eine Strecke, für die man normalerweise zehn Tage braucht, in weniger als 24 Stunden geschafft. Es war ein sehr anstrengender Tag, aber er wird in guter Erinnerung bleiben.

    

 

Wie fühlt es sich an, am Produktentwicklungsprozess von On beteiligt zu sein?

 

M: Ich liebe es, mit einem Team zu arbeiten, dem ich Feedback in Echtzeit geben kann. Aufgrund meiner Arbeit als Ärztin nehme ich die Vorbeugung von Verletzungen sehr ernst. Darum bin ich wirklich froh, wenn ich einen schützenden und komfortablen Laufschuh tragen kann. 

 

A: Für mich gehört die Produktentwicklung zu den interessantesten Dingen, mit denen man als On-Athlet in Berührung kommt. Ich studiere Ingenieurwesen und will an der Entwicklung von Sportartikeln mitarbeiten. Darum liebe ich es, die Ausrüstung zu testen, mir Verbesserungsmöglichkeiten zu überlegen und kleine Veränderungen anzubringen, die eine grosse Wirkung erzielen können.

 

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