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Spitzensportler als Berater: Wie das Feedback der Elite den neuen Cloudflow noch besser macht

Das Ursprungsmodell stand bereits weltweit auf dem Treppchen und brach Rekorde. Sein Nachfolger ist dank des Feedbacks der On-Spitzensportler noch besser geworden. Wie das geht? Zwei der weltbesten Sportler, Javi Gómez Noya und Bart Aernouts, und unser Athlete Project Specialist verraten es dir.

  

Wir bei On streben danach, den ultimativen Laufschuh zu erschaffen. Dafür arbeitet hinter den Kulissen ein Team engagierter Ingenieure, Entwickler und Designer. Sie forschen, planen, testen und entwickeln Prototypen. Es gibt immer viel zu tun. 

 

Aber das ist nur ein Teil des Prozesses. Für uns als Laufschuh- und Apparel-Unternehmen ist das Feedback unserer Testläufer ein zentraler Aspekt bei der Weiterentwicklung unserer Produkte. Zum Glück gehören zum Team einige der weltbesten Sportler. 

 

«Toll ist, dass On immer dein Feedback hören will. Ich glaube, das ist sehr wichtig. Aber viele Marken machen das nicht so oft», meint Triathlon-Legende Javi Gómez Noya.

 

«Wir sind natürlich keine Ingenieure. Deshalb entwickeln wir die Schuhe nicht selbst. Aber wir geben Input dazu, wie sich das Laufen in den Schuhen anfühlt, wie wir sie finden oder welche Aspekte wir konkret verändern würden. Ob Passform, Sohle oder Reaktionsfähigkeit – es kann alles sein. Wir geben dem Team ständig Feedback und sie arbeiten es dann ein. Das ist grossartig.» 

  

   

«Ich finde es wirklich wichtig, Partner zu haben, die dich unterstützen und mit denen du reden kannst», sagt Bart, der in Kona 2018 den zweiten Platz geholt hat.

 

«Für mich ist jemand, der mir einfach nur das Produkt überlässt, kein Partner. Ich lege viel Wert darauf, gemeinsam an Ideen zu arbeiten. Es ist toll, dass On so engagiert ist. Sie wollen jeden Tag noch besser werden und das spürt man.

 

«Ich habe die Entwickler und die Leute kennengelernt, die hinter den Laufschuhen stehen. Für mich ist es sehr wichtig, dass wir uns persönlich treffen und ich über meine Erfahrungen mit den Schuhen sprechen kann, meine Ideen teilen darf und einfach Feedback geben kann.»

 

Aber wie genau tragen unsere Athleten zum Entwicklungsprozess bei? Das erfährst du im Q&A mit Kevin, unserem Athlete Project Specialist und Product Manager & Developer für Performance-Laufschuhe. 

  

 

Hey Kevin, welche Sportler haben am Cloudflow der zweiten Generation mitgearbeitet? 

 

Javier Gómez Noya, Chris Thompson, Andy Vernon, Rachel Cliff, and Bart Aernouts.

 

Hatten sie alle unterschiedliche Ideen für den neuen Cloudflow? 

 

Obwohl die Sportler unterschiedliche Laufstile, Füsse und Körper haben und verschiedene Wettkämpfe bestreiten, wollten sie im Prinzip ähnliche Verbesserungen sehen. Die meisten wünschten sich ein langlebigeres Produkt und eine Verbesserung bei der Federung – insbesondere im Bereich des Vorderfusses – und eine steifere Sohlenplatte für einen noch kraftvolleren Abstoss. 

 

Wir haben versucht, alle Vorschläge umzusetzen. So haben wir beispielsweise das Speedboard™ verändert. Es ist an der Ferse jetzt weicher und bietet mehr Federung, während es am Vorderfuss steifer ist und so die Energierückgewinnung erhöht. Ausserdem haben wir ein paar praktische Merkmale wie zum Beispiel das Zungenband, mit dem man die Schnürsenkel in den Griff bekommt, integriert. Das ist besonders für unsere Triathleten nützlich, bei denen der Wechsel sehr schnell gehen muss. 

 

Wie kommuniziert ihr mit den Sportlern? Per SMS oder E-Mail? Oder bei Events? 

 

Nun, wir laden alle Sportler ins Labor ein, damit wir sie persönlich treffen und besser kennenlernen können. Danach führen wir eine Analyse auf dem Laufband durch. Dabei sammeln wir Daten darüber, wie der Körper auf die Schuhe reagiert. Durch den Datenvergleich können wir die Athleten dazu beraten, welches Modell unserer Meinung nach am besten für ihre Trainings und Wettkämpfe geeignet wäre.

 

Nach diesem Treffen kommunizieren wir per E-Mail oder telefonisch. In letzter Zeit konnte ich unsere Sportler bei Wettkämpfen auch vor Ort unterstützen. Ich war beispielsweise bei der Ironman World Championship in Kona. Dort habe ich Bart unterstützt und ihm gleich den neuen Cloudflow mitgebracht. So konnte er mir vor Ort sagen, wie es mit dem Schuh lief und was er dazu meint.

 

  

Bezieht sich das Feedback auf das alte oder das neue Modell? 

 

Wir Feedback der Sportler haben wir zum Vorgänger-Modell eingeholt und dann daran gearbeitet, den bestmöglichen Nachfolger zu entwickeln. Aber Bart, Michelle, Margo und Javi haben den neuen Schuh beispielsweise schon vor der Markteinführung getragen. Wir legen inzwischen viel Wert darauf, dass unsere Sportler den neuen Schuh auf Herz und Nieren prüfen. Ich will nicht zu viel verraten, aber Chris Thompson und Rachel Cliff haben uns bei der Arbeit an einem neuen Schuh geholfen. Da waren sie währen der gesamten Zeit involviert – vom ersten Prototyp bis zur Produktion.

 

Wie lange dauert die Arbeit mit den Sportlern, bis ein neuer Schuh fertig ist? Ab wann sind sie in den Prozess eingebunden? 

 

Wenn ein Sportler die Mustergrösse trägt, ist er ab der Produktion des ersten Prototyps bis ganz zum Ende des Prozesses beteiligt. Wenn er keine Mustergrösse trägt, nutzen wir sein Feedback zum Vorgänger-Produkt und arbeiten dieses in den neuen Schuh ein. Alles, was uns jemand zu einem Schuh sagen kann, lässt sich für eine Optimierung in der Zukunft verwenden. Solange wir aus der Vergangenheit lernen, können wir sicher sein, dass wir für unsere Läufer stetig bessere Produkte entwickeln. Das ist unser oberstes Ziel. Neben den Sportlern gibt es bei uns eine Gruppe interner Testpersonen, die verschiedene Prototypen ausprobieren und ebenfalls Feedback abgeben kann.

 

Warum ist es so wichtig, für die Herstellung eines Schuhs Feedback von Sportlern zu erhalten?

 

Sportler können gewöhnlich (aber nicht immer) ein klareres Feedback dazu abgeben, welche Leistung ein Schuh erbringt und wie er sich anfühlt. Als Profi-Läufer fühlen und verstehen sie häufig besser, was beim Laufen mit ihren Füssen passiert und wie der Schuh das Laufgefühl beeinflusst. Ausserdem laufen sie im Training einfach sehr viel – einige schaffen mit einem Schuh 300–500 km in nur einem Monat. Das ist für uns eine gute Gelegenheit, auch die Langlebigkeit eines Schuhs zu testen.

  

 

Wie denken die Sportler über den neuen Schuh?

 

«Der neue Cloudflow fühlt sich wirklich gut an. Er ist weicher, sehr leicht und bequem – insbesondere im Bereich der Ferse. Damit unterscheidet er sich deutlich vom Vorgänger», sagt Javi.  

  

«Er verfügt über all die guten Eigenschaften des Vorgängers, bringt aber einige Verbesserungen mit sich. Und der neue Schaum fühlt sich strapazierfähiger an, vor allem dann, wenn man viel läuft. Man merkt, dass sich der Schuh länger so anfühlt, als würde man ihn den ersten Tag tragen. Und da ist die stärkere Federung, besonders auf hartem Untergrund. 

  

Obwohl man rein optisch vielleicht keinen grossen Unterschied zum alten Modell sieht, ist die Oberfläche der Clouds nun grösser. Dadurch wird der Schuh stabiler und man hat mehr Halt. Das ist wichtig, wenn man schnell läuft. Halt und Stabilität machen selbstbewusst und sind unverzichtbar, wenn man auf hartem Untergrund läuft. Das ist also definitiv eine Verbesserung.»

  

Der neue Helion™-Schaum lässt keine Wünsche offen. Er ist leichter und langlebiger und federt stärker. Er macht den Schuh schneller, ganz klar.

  

  

«Bei mir persönlich dreht sich immer alles ums Gefühl. Als ich den Schuh zum ersten Mal angezogen habe, hat sich das wirklich gut angefühlt», sagt Bart. 

 

«Man kann den Helion™-Schaum zwar von aussen nicht sehen, aber man spürt ihn. Es ist ein toller Schaum, der mehr Federung und Support bietet. Aber er ist trotzdem sehr reaktionsstark. Das ist einfach perfekt. 

 

Es ist wichtig, einen sehr reaktionsstarken Schuh zu haben, mit dem man ausserdem schnell und energiegeladen durchstarten kann. Dabei geht es nicht nur um die Federung. Trotzdem: Wenn man etwas mehr auf die Waage bringt, fühlt es sich gerade beim Triathlon und bei langen Wettkämpfen besser an, wenn eine gute Federung da ist.

 

Der grösste Unterschied ist für mich wohl die Fersengestaltung. Auch das ist vielleicht schwer zu sehen, aber man spürt es, wenn man den Schuh anzieht. Die neue Fersenpartie passt mir viel besser und fühlt sich am Knöchel angenehm eng an. Das ist wirklich wichtig.»

  

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