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Taming Giants: Die fantastischen Abenteuer von Katie und Germain

Die Mixed-Media-Produktion „Taming Giants“ erzählt die unglaubliche Geschichte des bislang grössten Abenteuers der On-Athleten Katie Schide und Germain Grangier: Eine Kletter-, Wander- und Lauf-Tour vom italienischen Cervinia ins französischen Chamonix.

 

Es waren einmal ein Mädchen namens Katie und ein Junge namens Germain

 

Mutig und aufgeschlossen wie sie waren, schreckten sie vor keinem Abenteuer zurück. Tatsächlich waren sie bereits auf zahlreichen legendären Missionen und erfolgreichen Streifzügen abseits der Strassen unterwegs und vollbrachten kühne Heldentaten. 

 

Aber eines Sommers wollten sie mehr: Sie wollten die Reise ihres Lebens unternehmen. 

 

Sie wollten in eine Welt voller Riesen und magischer Schuhe eintauchen. Eine Welt, in der Grenzen existieren, um überwunden zu werden. In der wahre Grösse zum Greifen nahe ist. Sie wollten herausfinden, ob sie es würdig sind, einen der weltweit höchsten Berge zu erklimmen und einen der gewaltigsten Riesen der Erde zu bezwingen.  

 

Dies ist die Geschichte von Katies und Germains grösstem Abenteuer, erlebt im Sommer 2020.  Das ist Taming Giants. 

                

 

Ihre Reise begannen die beiden am frühen Sonntagmorgen, den 19. Juli, im italienischen Cervinia mit der Besteigung des Breithorns (4.164 m). Nach einer Nacht in der Schönbielhütte nahmen sie sich die Haute Route vor – eine 120 km lange Strecke vom schweizerischen Zermatt ins französische Chamonix. Das Wetter zwang sie einen Tag zu warten, bevor sie ihre Tour am Donnerstag, den 23. Juli, mit der Besteigung des Mont Blanc fortsetzen und innerhalb nur eines Tages abschliessen konnten.

 

Insgesamt haben sie 190 km zurückgelegt, 13.700 Höhenmeter überwunden und zwei Gipfel in nur 42 Stunden bestiegen.  

 

Klingt fast ein wenig zu unglaublich, oder? Wie ein Märchen?

 

Nun, wer die Abenteuer der beiden in den Bergen wohnhaften On-Athleten verfolgt, weiss vermutlich, dass sie einen Trail um den anderen erobern und zu immer neuen, epischeren Touren aufbrechen.

        

 

Das Duo ist über für einen Rekord gut: Sie feiern Triumphe auf Wettkampfstrecken von über 100 km und im technisch anspruchsvollsten Gelände der Welt oder stellen neue FKTs (Fastest Known Times) inmitten atemberaubender Berglandschaften auf.

 

Zu dieser Jahreszeit bereiten sich die beiden normalerweise auf ihre Wettkampf-Saison vor. Doch da die Wettkämpfe gerade weltweit abgesagt sind, entschieden sich Katie und Germain diesen Sommer für eine Herausforderung der anderen Art. 

 

Wie liesse sich diese märchenhafte Geschichte besser erzählen als in einem Mixed-Media-Film, bei dem echtes Videomaterial mit Animationen verschmelzen und Zuschauer in eine komplett andere Welt eintauchen.

 

Lies das Q&A mit unseren Protagonisten oder finde im Artikel mehr über ihr aussergewöhnliches Abenteuer heraus.

      

 

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, etwas so Verrücktes zu unternehmen?

 

Wir hatten für den Sommer ein anderes Projekt geplant, das eine Kombination aus Wettkämpfen und Bergsteigen gewesen wäre. Aber angesichts der globalen Gesundheitskrise und den abgesagten Wettkämpfen wurde uns klar, dass wir dieses abblasen müssen. Also haben wir uns was Neues ausgedacht, das unabhängig vom Wettkampfkalender war und trotzdem Spass machen würde.  

 

Wir beide hatten uns schon immer für die Haute Route interessiert und wollten ursprünglich im Sommer das Matterhorn und den Mont Blanc besteigen. Da schien es logisch, die beiden Gipfel durch die Haute Route zu verbinden. Letzten Endes passten die Umstände, das Wetter und das Timing nicht, um das Matterhorn zu erklimmen. Stattdessen begannen wir mit dem Breithorn. Wir haben also einen Grund, auch in Zukunft wieder in die Gegend zurückzukommen.

      

Der Trail Breaker
«Besonders toll am Trail Breaker ist der halblange Reissverschluss. Er kommt dem Hüftgurt des Rucksacks nicht in die Quere, ist aber lang genug, dass man das Shirt auch mit Kletter- oder Fahrradhelm ausziehen kann.»
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Wie habt ihr euch auf euer Abenteuer vorbereitet?

 

Unser Training unterschied sich nicht besonders von unserer regulären Vorbereitung auf Ultra-Wettkämpfe, ausser dass wir vorab etwa drei Wochen in der Region verbracht haben, um uns mit der Route vertraut zu machen und die Bedingungen auf den Gletschern auszuchecken.

 

Gibt es Momente dieser Reise, die besonders herausstechen? Besonders schöne oder schwierige Situationen?

 

Das Highlight war definitiv der Sonnenaufgang auf dem Mont Blanc. Das war einer dieser Momente, die man kaum in Worte fassen kann. Plötzlich lichteten sich die Wolken. Das Licht war einfach unglaublich.

 

Unterstützen euch eure Freunde und Verwandten immer, wenn euch solche Ideen für neue Abenteuer einfallen?

 

Wir haben das Glück, füreinander jeweils der beste Freund und die engste Familie zu sein. Also ja, wir unterstützen uns immer! Aber das gilt natürlich auch für unser restliches Umfeld – es ist wichtig, sich mit positiven Menschen zu umgeben.

         

 

Wie hat es sich angefühlt, den Gipfel des Mont Blanc zu erreichen?

 

Wir waren sehr erleichtert, zumal der Wetterbericht recht ungewiss gewesen war und wir nicht wussten, ob wir irgendwann umkehren müssen. Als uns dann aber bewusst wurde, dass wir mit unseren müden Beinen noch 4000 m absteigen mussten, waren wir nicht mehr so entspannt.  

      

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Schau dir Katie's und Germain's Strava-Aktivität an und finde heraus, was es braucht, um Riesen zu zähmen: https://www.strava.com/activities/3816255736     

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