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Reaching Runner’s High – The Hurdle Before Euphoria

Du spürst jede noch so kleine Muskelfaser. Dein Puls beschleunigt sich und das Blut rast durch deine Adern. Du kannst jetzt nicht aufhören. Du machst weiter und weiter. Und dann passiert es plötzlich: Die Erschöpfung verschwindet. Mit jedem Schritt spürst du einen zusätzlichen Energieschub. Deine Beine scheinen über den Boden zu fliegen. Egal, ob du auf feuchtem Waldboden oder grauem Asphalt unterwegs bist: Wenn du das Runner’s High erreichst, fühlst du dich wie ein Superheld.

 

Egal ob Hobbysportler oder Ultra-Marathonläufer – die Aussagen zum berauschenden Gefühl eines Runner’s High klingen meist in etwa gleich. Nämlich so:  

«Müheloses Laufen. Der Kopf ist wie leer gefegt.»

«Man läuft buchstäblich ganz allein und geniesst jeden einzelnen Moment in Bewegung.»

«Sobald ich diese euphorische Phase erreichte, war mein Lauf war ganz einfach.»

«Zu schade, dass dieses Glücksgefühl nicht ewig anhält.»

 

Aber wie genau fühlt es sich an? Ist es ein Kribbeln? Ein Zustand geistiger Klarheit? Vielleicht sogar innerer Frieden? Die Belohnung beim Laufen ist wie ein Rausch – ein Gefühl purer Euphorie. Ein Runner’s High, auch als Läuferhoch bekannt, setzt neue Energiereserven frei. Die Intensität und Dauer des Hochs lassen sich nicht genau messen und hängen von der jeweiligen Situation und dem Läufer selbst ab.

  

 

Zwischen dir und dem schwer zu erreichenden Runner’s High steht deine eigene Leistungsgrenze. Eine Hürde, die nicht so einfach zu überwinden ist.

 

Fünf Kilometer, zehn Kilometer, 15 Kilometer und dann liegen noch weitere vor dir. In diesem Moment beginnen deine Gliedmassen, Muskeln und Knochen die Belastung des Laufens zu fühlen. Jetzt musst du durchhalten*. Genau dann, wenn du diese Symptome zu spüren beginnst, solltest du dich weiter pushen. Das ist dein Weg zum Runner’s High. Plötzlich werden deine müden Beine ganz leicht und du schwebst förmlich.

 

Eine wirklich lohnende Erfahrung für jeden Läufer. Nach der längeren Belastung verändert sich deine Wahrnehmung. Und wenn sie dich einmal in Bann geschlagen hat, lässt sie dich nie wieder los. Du willst diesem einzigartigen Glücksgefühl nachjagen ... wieder und wieder. 

  

 

Das sagt die Wissenschaft

 

Obwohl Millionen von Läufern das Phänomen des Runner’s High schon erlebt haben, ist sich die Wissenschaft bezüglich der Ursachen dieses Phänomens nicht einig.

  

Lange Zeit ging man davon aus, dass Endorphine das Runner’s High auslösen. Endorphine werden im Gehirn erzeugt und vom Körper ausgeschüttet, um Schmerzen zu lindern. Bei der Ausübung von Ausdauersport werden mehr Endorphine frei. Chemisch gesehen ähneln sie Opiaten und können Taubheit und einen geistigen Rauschzustand auslösen.

 

Bei längerem Ausdauersport ist gemäss dieser Theorie keine ausreichende Sauerstoffzufuhr zum Gehirn mehr gewährleistet. Darum werden alle Bereiche des Gehirns, die nicht unbedingt gebraucht werden, in einen Ruhezustand versetzt, um Energie und Sauerstoff zu sparen. Der präfrontale Cortex, der für komplexe kognitive Prozesse zuständig ist, arbeitet bei einem Runner’s High nur auf Sparflamme. Du hast den Kopf frei und deine Füsse laufen automatisch.

   

Neuere Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass Endorphine die sogenannte Blut-Hirn-Schranke nicht passieren können. Stattdessen deuten verschiedene Studien mit Mäusen darauf hin, dass eigentlich Endocannabinoide für das Runner’s High verantwortlich sind. Diese cannabisähnlichen Substanzen werden nachweislich beim Laufen produziert. Derzeit tendiert die Wissenschaft eher zur Endocannabinoid-Theorie. Doch der Glaube an die Endorphine hält sich hartnäckig.

  

Was auch immer die exakte Ursache für das Runner’s High sein mag – fest steht , dass unsere Körper auf biochemischer Ebene für diesen natürlichen Rauschzustand programmiert sind. Setze also auch du diese Energie bei deinem nächsten Lauf frei.

   

 

So erlebst du ein Runner’s High

 

Zu einem gewissen Grad musst du das Runner’s High erzwingen. Du brauchst also Geduld. Die Schwelle zum Runner’s High ist von Läufer zu Läufer unterschiedlich. Wahrscheinlich wirst du auf dem Weg dorthin an deine körperlichen und geistigen Grenzen kommen oder sie sogar überwinden. Je höher die Distanz, desto wahrscheinlicher erwartet dich dieser Zustand der Euphorie. Obwohl das berauschende Gefühl manchmal auch auf kürzeren Strecken einsetzen kann, erhöht regelmässiges Training deine Chancen auf ein Runner’s High um ein Vielfaches. Es gibt allerdings einige einfache Tricks, mit denen du die Voraussetzungen für ein Runner’s High schaffen kannst.

 

Mehr Zeit

Starte deinen Lauf langsam und gib deinen Muskeln ausreichend Zeit, um warm zu werden.

 

Neue Strecken

Probiere neue Strecken aus und laufe auf Waldwegen oder unbefestigten Strassen, abseits der urbanen Reizüberflutungen und Ablenkungen.

  

Kurze Intervalle

Baue ungewöhnliche Bewegungsabfolgen in dein Training ein, zum Beispiel schnelle Sprints oder Treppenläufe.  

 

Musik oder Stille?

Nicht jeder hört beim Laufen gerne Musik. Aber sie kann dir helfen, einen gleichmässigen Rhythmus zu finden und dich selbst zu pushen.

   

 

Ob du 10 km, einen Halbmarathon oder einen Marathon läufst: Ein Runner’s High ist die persönliche Belohnung, die du bekommst, wenn du Hindernisse überwindest und einen Kurs einschlägst, der anfänglich unüberwindbar schien. Diese Aufgabe kann dir kein Schuh der Welt abnehmen. Ausser vielleicht der Cloudflow? Nun, wir nennen ihn nicht ohne Grund „die Abkürzung zum Runner’s High“. Dank starker Dämpfung und geringem Gewicht ist er auf Geschwindigkeit und Komfort ausgerichtet.

  

Der neue Cloudflow
Er hat auf Treppchen gestanden und Rekorde gebrochen. Nun geht der Favorit der Laufsport-Elite in die zweite Runde: mit ihrem Feedback und Helion™-Superfoam haben wir ihn noch besser gemacht. Nun bietet er ein noch geschmeidigeres Laufgefühl, eine besonders weiche Landung und einen Abstoss, der explosiv ist wie nie zuvor.
Entdecke

  

*Hinweis: Deine Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen. Fordere deinen Körper niemals so stark, dass du dich beim Laufen in Gefahr bringst oder eine Verletzung riskierst.

  

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