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Romain Wyndaele: eine Woche im Leben eines aufstrebenden Nachwuchstalents

Entdecke das inspirierende Tagebuch von On-Botschafter Romain und erfahre, wie er seine Ziele erreicht und was er denen rät, die sich mehr Konsequenz für ihren Trainingsplan wünschen.

 

Wie viele junge Franzosen interessierte sich Romain Wyndaele in seiner Kindheit hauptsächlich für Fussball. Aber als er die Leichtathletik für sich entdeckte, wusste er, dass er seine wahre Berufung gefunden hatte. «Es hat einfach so viel Spass gemacht. Ich habe alles ausprobiert: Stabhochsprung, Weitsprung, Hochsprung, Hürdenlauf», sagt er. Doch mit der Zeit wurde klar: In keiner Disziplin war er so gut – oder fand die Wettkämpfe so erfüllend – wie im Mittelstreckenlauf.

 

Wir verfolgen die Fortschritte unseres Botschafters mit Stolz und freuen uns sehr, ihn bei seiner Karriere begleiten und unterstützen zu dürfen. Denn Romain wird immer besser und seine schon sehr bemerkenswerten Zeiten werden immer beeindruckender: Er läuft 10 km in nur 29:29 und 1500 m in 3:45.

 

Um dir einen exklusiven Einblick in das Leben eines aufstrebenden Läufers zu geben und dich so zu inspirieren, wie er uns motiviert, haben wir Romain gebeten, seine ideale Woche mit uns zu teilen und zu beschreiben, wie er normalerweise seine Zeit verbringt. Lies weiter, um herauszufinden, wie Training, Regeneration und Ernährung dieses Nachwuchstalent auf Erfolgskurs bringen.

 

 

Montag

 

Der Montag ist für mich kein Neuanfang oder reiner Planungstag. Körperlich kann er ziemlich hart sein, denn an Sonntagen laufe ich meistens sehr viel. Darum dreht sich am Montag oft alles um Ruhe und Regeneration. Ich trinke jede Menge Wasser, esse Gemüse und gesunde Proteine und versuche mich einfach zu entspannen.

 

Seit Kurzem sind Montage für mich deutlich weniger stressig als vorher, weil ich nicht mehr in Vollzeit in einem Geschäft für Laufbedarf arbeite. Ich habe beschlossen, mich voll und ganz auf meine Laufkarriere zu konzentrieren – was gleichzeitig aufregend und etwas beängstigend ist. 

 

Ich arbeite viel mit meinem Trainer Pascal Crouvizier. Er ist gleichzeitig Vorsitzender meines Laufvereins Evian Off Course. Wir arbeiten an den Trainingsplänen für die Woche, die sich je nach den bevorstehenden Wettkämpfen unterscheiden können. Wir planen in Blöcken von jeweils zwei bis drei Wochen. Bei jedem Block geht es um ein konkretes Ziel. Vielleicht konzentrieren wir uns zwei Wochen lang auf das Sprint-Tempo und planen dann eine leichtere Woche für die Regeneration und Assimilation ein. Dann geht es zum Beispiel zwei bis drei Wochen lang darum, meine maximale aerobe Geschwindigkeit (MAS) zu steigern.

 

Von Woche zu Woche und von Block zu Block muss man so konsequent wie möglich bleiben. Wenn ich ein Muster sehe und mich daran halte, kann ich das Maximum aus meinen Trainingssessions herausholen und mich schneller regenerieren. Ich hoffe, dass ich im August an den Championnats de France Elite teilnehmen kann. Dort werden die besten Sportler meiner Disziplin um den Titel kämpfen, also liegt noch viel Vorbereitungsarbeit vor mir. Und eines Tages wäre ich gerne bei den Olympischen Spielen dabei.

 

 

Dienstag

 

Am Dienstag steht meistens eine Session auf der Laufbahn mit Pascal und meinem Verein auf dem Programm. Ich könnte das Training auch allein in Annecy durchziehen, aber ich fahre lieber eine Stunde, um bei der Gruppe zu sein. Die Atmosphäre ist toll und es motiviert mich sehr, wenn ich mit anderen arbeite. Wenn du es mit dem Laufsport und deiner persönlichen Entwicklung ernst meinst, empfehle ich dir definitiv, einem Verein in deiner Nähe beizutreten; das wird dich zu immer besseren Leistungen inspirieren. Später am Nachmittag bleiben meine Teamkameraden und ich oft noch im Stadion, um uns zu unterhalten oder ein bisschen herumzublödeln.

 

Wenn es beim Training ums Tempo geht, trage ich natürlich den Cloudflash. Er fühlt sich echt dynamisch, superleicht und präzise an. Selbst wenn ich an meine Grenzen gehe, gibt er mir das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben.

 

Der Cloudflash
Für 5-km-Rennen, bei denen jede Sekunde zählt. Der schnellste On-Laufschuh aller Zeiten, über vier Jahre in Zusammenarbeit mit Spitzensportlern weiterentwickelt. Zwei Schichten CloudTec® mit Helion™ sorgen für bessere Dämpfung und sicheren Halt. Gleichzeitig liefert das carbonfaserverstärkte Speedboard® maximale Geschmeidigkeit und Reaktionsfreudigkeit am Wettkampftag. Für Athleten. Von Athleten.
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Mittwoch

 

Nach einer intensiven Session auf der Laufbahn sind meine Waden oft ziemlich steif. Der Mittwoch ist darum ein guter Tag für entspanntes Joggen und/oder eine Runde auf dem Rad. So bleibt mein Körper locker und es ist tolles Cardio-Training. Normalerweise zieht es mich ans Ufer des Lac d’Annecy mit dem strahlend türkisblauen Wasser und der wunderschönen Aussicht auf die Berge. Ausserdem ist das Gelände ziemlich flach – perfekt für ruhigere Tage. Diesen Ort werde ich nie satthaben.

 

Zum Joggen an diesem Tag ist der Cloudflow optimal. Er ist leicht, flexibel und bietet das perfekte Mass an Dämpfung für mein Gewicht.

 

Der Cloudflow
Dieser ultraleichte Schuh kombiniert explosives Tempo mit maximaler Dämpfung und wird von Läufern jeden Niveaus geliebt. Nicht ohne Grund nennen wir ihn den «Shortcut zum Runner’s High». Der Cloudflow wurde für hohe Geschwindigkeiten entwickelt und eignet sich fürs Training ebenso wie für den Wettkampf. Mit ihm erreichst du deine Ziele schneller und während des gesamten Jahres.
Entdecke die ultraleichte Dämpfung des Cloudflow

 

Nach dem Workout mache ich gegen Mittag gern ein Nickerchen, denn so erholt sich mein Körper schneller und besser. Und ausserdem liebe ich diese kleinen Schläfchen einfach! Manchmal gehe ich noch zur Physiotherapie. Es ist wichtig, den eigenen Körper im Auge zu behalten. Ich vergewissere mich, dass alles in Ordnung ist, und lasse mich bei Bedarf massieren.

 

Abends gönne ich mir vielleicht ein schönes Abendessen mit Freunden, um mich zu entspannen, zum Beispiel im Greenpoint in Annecy. Ich ernähre mich vegan, denn das Wohl der Tiere liegt mir sehr am Herzen. Im Greenpoint hole ich mir fast jede Woche einen veganen Burger (und Pommes) ... das ist vielleicht nicht ideal, aber ich sage mir einfach, dass ich es verdient habe!

 

 

Donnerstag

 

Donnerstags stehe ich zeitig auf und starte mit einer kurzen Joggingrunde von 10 km bei einer Pace von 4:00 bis 5:00 min/km. Vorher esse ich nichts – so werden mein Körper und mein Geist richtig wach.

 

Abends fahre ich wieder nach Evian für eine weitere Session mit dem Verein. Wir wärmen uns um 18 Uhr mit 4–5 km Joggen auf, dann machen wir ein paar Drills und arbeiten auf intensivere Sessions hin. Wenn ich am Dienstag schon einen harten Tag hatte, machen sich meine Beine jetzt wirklich bemerkbar. Das ist ein weiterer guter Grund für die gemütliche Joggingrunde am Morgen – so versuche ich, vor dem Training die Giftstoffe aus dem Körper zu leiten.

 

Selbst wenn meine Zeiten beim Training nicht perfekt sind oder nicht ganz so sind, wie ich sie gerne hätte, sage ich mir: Das Wichtigste ist, dass ich hier bin. Vielleicht ist das Training extrem anstrengend und ich frage mich, warum ich mir das alles freiwillig antue. Aber tief drinnen weiss ich, dass es das alles wert ist. 

 

Letzten Endes zahlt sich Konsequenz aus. Ich weiss, dass hinter dem Erfolg der Menschen, die mich inspirieren – wie die Radsportler Mathieu Van Der Poel und Peter Sangan und der Läufer Jakob Ingebrigtsen – eiserne Konsequenz und Zielstrebigkeit stehen. Nur deshalb können sie das tun, was sie tun. Für Trainingseinheiten mit langen Wiederholungen, z. B. 1000 m, sind der zusätzliche Komfort und die Dämpfung des Cloudboom fantastisch.

 

 

Freitag

 

In den Freitag starte ich gerne mit einem kurzen Lauf durch den Parc des Glaisains, einen Park im oberen Teil von Annecy. Dort führt ein 2,5 km langer Pfad durch ein Wäldchen. Mit der zusätzlichen Dämpfung des Cloud X schone ich meine müden Füsse und Beine.

 

Der brandneue Cloud X
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Dann mache ich Krafttraining mit mittleren bis schweren Gewichten. Ausserdem arbeite ich mit meinem Physiotherapeuten an Kraft, Mobilität und Körperbewusstsein. Für eine bessere Beweglichkeit machen wir Core-Training auf weichem Untergrund oder auf Bällen. Nach diesen Sessions spüre ich meine Körpermitte sehr, sehr deutlich.

 

Meine allgemeine Fitness zu verbessern, ist eines meiner grössten Ziele für diese Saison. Ich trainiere für zwei bis drei vorbereitende Wettkämpfe, die ich dann als Sprungbrett für die Pro Athlé Tour in Marseilles nutzen will. Und dann – wenn alles gut läuft – geht es zu den Championnats de France Elite. 

 

 

 

Samstag 

 

Manche lassen es am Wochenende eher ruhig angehen, aber ich gehöre normalerweise nicht dazu. Am Samstag erwartet mich ein 60–75 Minuten langer Lauf bei einer gleichmässigen Pace von etwa 4:00 min/km. Wie gesagt: Wochenenden sind für mich keine Ruhephasen. Tatsächlich bin ich bis vor Kurzem am Wochenende sogar noch mehr gelaufen, weil ich die ganze Woche über in einem Geschäft für Laufbedarf gearbeitet habe.

 

Nachmittags fahre ich am liebsten mit meinem Vintage-Rad in die Altstadt, gönne mir einen guten Kaffee und gehe auf den Markt. Wenn das Wetter schön ist, spiele ich vielleicht mit ein paar Freunden Golf. Wir haben immer eine Menge Spass auf dem Platz, gerade weil man sich der Natur so nahe fühlt. Ich liebe die Ruhe und Konzentration beim Golfspielen. Es ist mir sehr wichtig, nicht nur den Körper, sondern auch den Geist zu entspannen. Ich habe das Gefühl, dass mir das hilft, mich beim Training und bei Wettkämpfen besser zu konzentrieren.

 

 

Sonntag

 

Den Sonntag reserviere ich gerne für meinen langen Lauf. Normalerweise plane ich etwa 20 km, mit ein paar Pace-Wechseln unterwegs als zusätzliche Herausforderung. Für diese Läufe ist der neue Cloudflyer perfekt. Bei langen Läufen mit derselben Pace trage ich manchmal auch den Cloudstratus. 

 

Am Ende einer solchen Woche bin ich wirklich zufrieden und stolz. Die Gewissheit, dass ich mich an den Plan halten konnte, mich verbessert habe und meinen Zielen einen Schritt nähergekommen bin – es gibt kein besseres Gefühl. Während der Woche gibt es ein paar wirklich harte Momente, aber wenn man später auf seine Leistungen zurückblickt, ist es die Mühe wert. 

 

Ich schaue allerdings nie besonders lange zurück. Morgen beginnt eine neue Woche. Ich kann es immer kaum erwarten, neue Bereiche zu finden, in denen ich mich verbessern kann, und neue Ziele ins Auge zu fassen. Wieder eine Woche geschafft – wieder eine Woche vor mir.

 

Folge Romain auf Instagram, um über seine aktuellen Routen und Wettkämpfe auf dem Laufenden zu bleiben – und natürlich auch über seine veganen Burger-Sessions.  

 

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