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Wo ich laufe: Rachel Cliff zeigt uns ihr Vancouver

In der richtigen Umgebung macht das Laufen gleich doppelt so viel Spass. Wir wollten wissen, wo unsere Team-Mitglieder besonders gern laufen und machen uns mit ihnen auf eine Reise zu ihren liebsten Laufspots. Die kanadische Marathon-Rekordhalterin Rachel Cliff nimmt uns mit nach Vancouver.

 

Die Olympia-Hoffnung Rachel Cliff ist die erste, die uns im Rahmen der Serie «Where I Run» zu den Orten mitnimmt, wo sie gerne läuft. Ihre Heimatstadt Vancouver kennt sie in- und auswendig. Wer könnte uns also besser berichten, wo die schönsten und geheimsten Spots zum Laufen liegen und was es in der kanadischen Metropole alles zu entdecken gibt?

 

Hi Rachel, zuerst einmal, warum läufst du?

Das werde ich oft gefragt und mir ist klar geworden, dass sich die vielschichtigen Gründe auf einen einzigen reduzieren lassen: Ich liebe es einfach. Ich liebe es draussen zu sein, verschiedene Routen zu erkunden und mich selbst anzutreiben.

        

 

Wo läufst du am liebsten? 

 

Im Stanley Park oder im Pacific Spirit Park. Beides sind legendäre Spots in Vancouver.

 

Sie haben massive Bäume, Pfade mit weichen Oberflächen und du kannst über eine Stunde laufen, ohne deinen eigenen Weg zu kreuzen. 

 

Obwohl Vancouver eine der grössten Städte Kanadas ist, haben wir das Glück, viel Grünfläche zu haben.

 

Welche Qualitäten bieten Kanada und Vancouver in Bezug auf das Laufen? 

 

Kanadier schätzen Natur, Aktivität und das Draussensein. Wir sind naturverbundene Menschen und ich denke, dass unsere Stadtentwürfe dies widerspiegeln. Ich war noch nie in einer kanadischen Stadt, in der ich keine schöne Laufstrecke finden konnte. 

 

Gibt es Orte/Routen in Vancouver, die du empfehlen würdest?

 

Die Vancouver Sea Wall. Da solltest du unbedingt mal hin, wenn du noch nie da warst.

      

 

Änderst du deine Routen je nach Jahreszeit?

 

Zum Glück ist das Klima in Vancouver gemässigt und ich muss nicht viel ändern. Aber wenn es superheiss oder sehr regnerisch ist, laufe ich im Wald. Das gibt mir zusätzlichen Schutz. 

 

Wir haben in Vancouver nicht viel Schnee, aber wenn er kommt, wechsle ich mitunter aufs Laufband. Aber auch die Städte mit viel Schnee räumen Routen frei, so dass man das ganze Jahr über aktiv sein kann. 

     

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Wie würdest du die Laufkultur in Vancouver beschreiben?  

 

Laufen ist sehr beliebt und selbst die Freizeitläufer sind fit. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ich mich plötzlich mit anderen Joggern im „Wettkampf“ befinde.

 

Die Leute laufen meist am Vormittag bis zum Sonnenuntergang. Morgens um 5 Uhr sind nicht viele Läufer unterwegs. Die Stadt hat definitiv eine lange Laufgeschichte und ist äusserst läuferfreundlich.

 

Runner’s high? Ja oder nein? 

 

Generell ja. Es sei denn, ich bin mitten in einer harten Trainingswoche…

    

 

Bist du schon anderswo in Kanada gelaufen? 

 

Ja, ich habe sechs Jahre in Guelph, Ontario, gelebt. Ausserdem lebt mein Bruder derzeit in Toronto. Deshalb bin da und in der näheren Umgebung auch schon häufig gelaufen. Ich bin auch in Ottawa, Moncton, Montreal, Halifax, Edmonton und Calgary Rennen. Einmal bin ich von Guelph nach Vancouver gefahren und habe unterwegs in vielen kleinen Ortschaften Halt gemacht und bin dort auch gelaufen.

 

Ganz egal wo ich war – es gab überall eine wirklich tolle Laufstrecke zu finden.

 

Hast du dich schon mal im Trail Running versucht? 

 

Nicht wirklich. Wenn’s bergauf geht, bin ich nicht so stark und bergab bin ich sehr vorsichtig. Trail Running macht mir ein wenig Angst.

 

Aber Kanada hat einige grossartige Wanderwege und eine fantastische Landschaft zu bieten. Wenn ich meine sportliche Karriere beendet habe, würde ich es gerne ausprobieren. Und wandern tue ich sehr gerne.

      

 

Hast du für uns noch einen Tipp, wo es nach dem Laufen einen guten Brunch oder Kaffee gibt?

 

Vor der Pandemie gingen wir nach dem Laufen ziemlich oft ins Café Zen in Kitsilano. Es ist grossartig. Aktuell mache ich den Brunch zu Hause. Das ist auch sehr toll, vor allem jetzt, wo wir von meiner Oma eine Espressomaschine zur Hochzeit geschenkt bekommen haben. Ausserdem haben wir ein Waffeleisen und ich mache gerne Omeletts.

 

Was Rachel gerne zum Frühstück macht, liest du in unserem Breakfast-of-Champions-Artikel unten. 

    

Breakfasts of Champions: On Athletes share their favorites

We asked On Athletes to share the simple energy-boosting recipes they rely on to start their morning off on the right foot.

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