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Leidenschaft fürs Laufen – mit Antoine, Marion und Valentin

Weshalb läufst du? Jede Läuferin und jeder Läufer beantwortet diese Frage anders. Für die einen ist Laufen eine Möglichkeit, sich zu entspannen, andere wollen ihre Grenzen auslosten und wieder andere wünschen sich, neue Kontakte zu schliessen. Wir haben mit Antoine, Marion und Valentin aus Frankreich gesprochen und sie gefragt, wie es bei ihnen ist. Soviel sei verraten: Die drei teilen eine gemeinsame Leidenschaft, haben aber komplett unterschiedliche Ziele.

  

Weshalb läufst du? Jede Läuferin und jeder Läufer beantwortet diese Frage anders. Für die einen ist Laufen eine Möglichkeit, sich zu entspannen, andere wollen ihre Grenzen auslosten und wieder andere wünschen sich, neue Kontakte zu schliessen. Wir haben mit Antoine, Marion und Valentin aus Frankreich gesprochen und sie gefragt, wie es bei ihnen ist. Soviel sei verraten: Die drei teilen eine gemeinsame Leidenschaft, haben aber komplett unterschiedliche Ziele.  

     

 

Hallo zusammen. Wann und warum habt ihr mit dem Laufen angefangen? 

 

Antoine: Ich fing schon als Kind mit dem Laufen an. Wir gingen oft als Familie wandern. Mir hat es immer Freude gemacht, mit meinen Cousins in halsbrecherischem Tempo bergab zu rennen. Als Teenager nahm ich an Langlauf-Wettkämpfen teil und im Sommer bin ich oft gelaufen, auch auf dem Trail, um mich dafür fit zu halten. Irgendetwas hat mich daran gefesselt. Deshalb trat ich 2015 erstmals bei einem Trail-Wettkampf an. 

  

Marion: Ich fing 2013 mit dem Laufen an, um mich nach der Arbeit zu entspannen. Früher bin ich viel geschwommen, aber häufig war das Hallenbad schon geschlossen, wenn ich von der Arbeit kam. Fitnessstudios waren ausserdem noch nie mein Ding. Da mein Freund häufig laufen ging, habe ich mich ihm angeschlossen. Ich fand, dass Laufen etwas ist, das man gut zu zweit machen kann. 

    

 

Valentin: Ich fing mit dem Laufen an, als ich 2014 nach Paris kam. Fünf meiner Freunde lebten im gleichen Viertel wie ich und wir trafen uns regelmässig zum Laufen, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Daraus entstand dann schliesslich der MRC (Marais Running Club). 

Was ist der MRC?
„Uns geht es darum, mit Freunden zu laufen – ohne Leistungsdruck. Laufen soll Spass machen, unkompliziert sein und einfach animieren sich zu bewegen, ohne dass man dabei auf die Zeit achtet. Das Laufen muss kein Wettbewerb mit anderen oder mit dir selbst sein.“
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Wo und wie oft lauft ihr? 

 

Antoine: Ich trainiere fast täglich und manchmal sogar mehrmals am Tag. Am liebsten laufe ich in den Bergen, aber ich trainiere auch viel auf der Laufbahn oder auf der Strasse, um mein Tempo und meine Technik zu verbessern.

   

 

Marion: Ich versuche, vier- bis fünfmal pro Woche zu laufen. Unter der Woche bin ich meistens in der Stadt, nahe meines Arbeitsplatzes, unterwegs. Am Wochenende laufe ich am liebsten in der freien Natur. Ich trainiere viel in den Bergen und auf verschiedenen Höhen. Natürlich laufe ich viel, aber für etwas Abwechslung beim Training steige ich auch gern aufs Rad.

 

Valentin: Ich laufe etwa dreimal pro Woche. An zwei Abenden pro Woche bin ich mit dem MRC unterwegs und dann laufe ich noch einmal am Wochenende. Ich liebe es, in Paris zu laufen. Es ist eine tolle Möglichkeit, die Stadt zu erkunden und hat mir geholfen, mich in meinem neuen Zuhause zurechtzufinden.

 

Ich kenne die Strassen in- und auswendig. Und ich liebe es, mir neue Routen entlang des Wassers auszudenken und Wege abseits des Verkehrs und der überfüllten Stadtteile zu finden.

  

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Aus welchem Grund läuft ihr heute?  

 

Antoine: Das Laufen hilft mir, mich gut und fit zu fühlen. Es bringt Struktur in meinen Tag und schlussendlich macht es einfach Spass, mit Freunden und Trainingspartnern eine schöne Zeit zu verbringen. Und ich mag es, meine Ziele zu verfolgen und diese zu erreichen. Ich geniesse die Emotionen bei einem Wettkampf. In diesen Momenten spürt man, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat.  

 

Marion: Für mich gehört Sport einfach zum Leben dazu. Ich kann es mir gar nicht anders vorstellen. Ich schätze, ich könnte mich auch mit anderen Sportarten anfreunden, aber irgendwie gibt mir das Laufen ein Gefühl von Freiheit. Das hatte ich im Schwimmbecken nie. Und selbst wenn man müde ist, gibt einem das Laufen einen kleinen Energieschub. 

 

Das Laufen gibt mir das Gefühl, frei zu sein. Es hilft mir, den Kopf freizubekommen. Nach dem Laufen scheinen meine Sorgen kleiner zu sein.

   

So beginnst du mit dem Laufen: Tipps für Anfänger
Willst du dem Laufen eine Chance geben, weisst aber nicht, wo du anfangen sollst? Wir sind da für dich. Unsere leicht verständlichen Tipps können dir helfen, im Handumdrehen das Tempo zu erhöhen und den Spass an deinem Lauf zu steigern.
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Marion: Als Ärztin kann ich ausserdem sagen, dass sich Sport positiv aufs Immunsystem auswirkt – das ist wissenschaftlich erwiesen. Tatsächlich ist es auch so, dass ich seltener krank werde als meine Kolleginnen und Kollegen, die keinen Sport treiben.

 

Valentin: Nachdem man ein paar Mal gelaufen ist und das Schlimmste überstanden hat – ich fühlte mich zu Beginn häufig so, als müsste ich gleich sterben –, beginnt die Sache Spass zu machen.

 

Man ist stolz auf die eigenen Fortschritte und spürt die frische Luft im Gesicht. Die Endorphine, die man ausschüttet, machen einen wirklich zufrieden. Und natürlich schadet es auch nicht, dass man seinem Körper etwas Gutes tut und Spannungen abbauen kann.

 

Inzwischen will ich auf dieses gute Gefühl, das mir das Laufen gibt, nicht mehr verzichten. Es hilft mir, Stress abzubauen und der monotonen Seite meiner Arbeit zu entkommen.

    

Was du vor dem Laufen essen solltest
Egal, ob du als Läufer ganz am Anfang stehst oder ein Profi bist – die richtige Nahrung beeinflusst deine Performance massgeblich. Denn alles, was wir zu uns nehmen, wirkt sich auf unser Trainingserfolg aus.
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Habt ihr Tipps für Einsteiger?

 

Marion: Steigere dich Schritt für Schritt. Der Körper wird sich anpassen, wenn du nicht zu viel auf einmal willst. Und such dir eine gute Laufgruppe, die dich motiviert und mit der du Spass hast. Ich finde auch, dass eine Gruppe hilft, um bei harten Läufen das Beste aus sich rauszuholen.

 

Antoine: Ganz ehrlich: Lass dir Zeit. Hör auf deinen Körper und mute dir am Anfang nicht zu viel zu. Du kannst dich online schlau machen oder dich mit anderen Läuferinnen und Läufern zusammentun, die schon etwas mehr Erfahrung haben und dir helfen können. 

    

 

Das Wichtigste ist: Laufe für dich selbst und nicht für andere.

 

Valentin: Ich rate allen, die mit dem Laufen beginnen und auch dranbleiben wollen, mit einer Gruppe zu laufen. Das ist motivierend und sorgt für den Spass und die Kameradschaft, die bei Sololäufen am Anfang häufig fehlen. Oder wenn du in Paris lebst, schliess dich doch dem MRC an. Wir treffen uns jeden Mittwochabend um 20 Uhr.

   

10 einfache Motivationstipps fürs Laufen
Laufen ist grossartig... aber es gibt Tage, an denen es einfach nicht so gut läuft wie an anderen. Vielleicht hast du es einfach nicht gespürt, das Wetter hat nicht mitgespielt, oder vielleicht hat dir die Motivation gefehlt. Wir haben zehn simple Tipps, die dich zurück auf die Strecke bringen.
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