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Auf dem Weg nach Tokio – Joe Klecker sichert sich seinen Platz im US-Team

Den OAC gibt es noch nicht einmal ein Jahr. Trotzdem gelang es Teammitglied Joe Klecker nun, sich für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren und damit die grösste Sportbühne der Welt zu erobern.

 

Joe Klecker bedankte sich nach seiner Qualifikation beim On Athletics Club und lobte den einmaligen Spirit. Dann fügte er hinzu: „Ich werde bestimmt nicht der einzige dieses Teams sein, der es zu den Olympischen Spielen schafft.“

 

Klecker, der zum Gründungsteam des OAC gehört und seit August 2020 dabei ist, belegte im 10-km-Qualifikationsrennen in Eugene, Oregon, mit einer Zeit von 27:54,90 den dritten Platz. Im Ziel erwarteten ihn seine OAC-Teamkollegen Geordie BeamishCarlos Villarreal und Olli Hoare, um den triumphalen Moment gebührend mit ihm zu feiern.

 

„Wir haben im Training oft darüber geredet, uns gegenseitig zu pushen, damit wir es ins Olympia-Team schaffen.“

 

„Der Weg dorthin ist für jeden von uns anders. Man kann noch so viel darüber reden – es tatsächlich zu schaffen, erfordert viel harte Arbeit. Bei den Olympischen Spielen dabei zu sein, ist etwas Aussergewöhnliches. Meine Qualifikation wird dem OAC sicherlich Schub verleihen. Ich werde wohl nicht der einzige des Teams sein, der es zu den Olympischen Spielen schafft.“

 

 

„Klar, Geordie, Carlos und Olli gehören zu meinem Team, aber sie sind auch meine besten Freunde. Es ist schon krass, wie sehr sie sich für mich engagieren.“

 

„Sie arbeiten selbst hart daran, sich für die Olympischen Spielen zu qualifizieren. Trotzdem waren sie hier und haben mich die letzten 10 Tage unterstützt. Das bedeutet mir unglaublich viel. Andere Athleten würden sich in dieser intensiven Zeit vielleicht lieber ihrem eigenen Training widmen. Aber unsere Kultur lebt davon, dass wir gegenseitig füreinander da sind", sagt Klecker. 

 

Mit seiner Olympia-Qualifikation tritt Klecker in die Fussstapfen seiner Mutter Janis, die 1992 bei den Olympischen Spielen in Barcelona teilnahm und dort den Marathon bestritt. 29 Jahre später schreibt nun Joe das nächste Kapitel der olympischen Familiengeschichte.

 

OAC-Trainer Dathan Ritzenhein äusserte sich stolz über seinen Schützling: „Joe war der erste Athlet, den wir beim OAC unter Vertrag genommen nahmen. Er hat die Kultur des Teams entscheidend mitgeprägt. Ich bin einfach sehr stolz auf ihn und seine Leistung. Er ist eine grosse Inspiration für den Rest des Teams.“

 

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