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Wo Nachhaltigkeit und Abenteuer sich treffen: ein Blick auf verantwortungsbewusstes Reisen

Begleite uns auf eine Reise nach Norwegen und finde heraus, wie ein Reisespezialist High-End-Abenteuer mit niedrigen CO2-Emissionen in Einklang bringt.

 

Egal, ob Nachhaltigkeit schon immer dein Thema war oder du dich erst jüngst darauf eingeschworen hast, es dürfte jedem bewusst sein, dass eine nachhaltige Zukunft unsere einzige Zukunft ist. Aber wie sieht es mit dem Thema verantwortungsvolles Reisen aus? Alle stehen auf Abenteuer, besonders wir. Gestalten wir den globalen Tourismus nicht nachhaltig, fordert er einen grossen Tribut von unserem Planeten. 

 

Heute ist die Reiseindustrie für etwa 8 % aller weltweiten Emissionen verantwortlich. Damit liegt sie deutlich über den Werten vieler anderer Wirtschaftsbereiche. Glücklicherweise gibt es auch in der Tourismusbranche Unternehmen, die alles tun, um ihren CO2-Fussabdruck zu reduzieren. Eines davon mit Sitz in Alesund, inmitten der norwegischen Fjordlandschaft, arbeitet basierend auf nachhaltigen Prinzipien und setzt diese täglich in die Praxis um. Unser unerschrockenes Redaktionsteam besuchte das Unternehmen diesen Herbst und konnte erfahren, wie 62°NORD für authentische, umweltfreundliche Reiseerlebnisse sorgt.

 

 

62°NORD: Wo Nachhaltigkeit und Abenteuer sich treffen

 

Benannt nach seiner Lage auf dem 62. nördlichen Breitengrad – also wirklich im Norden – bietet 62°NORD luxuriöse Aufenthalte in den Regionen Alesund und Sunnmore, die zu den meistbesuchten Orten in Norwegen zählen. Was macht sie so besonders? Zum Beispiel die spektakulären Fjorde und herrlichen Berge, die sie umgeben. Du kannst in dieser Region wandern, Rad fahren, segeln und sogar Ski fahren (ja, ehrlich). Tatsächlich ist dieser actiongeladene Ort Heimat der weniger bekannten Alpen: Der Sunnmorsalpene. Diese verschneiten Berge sind ideales Wintersportziel für all jene, denen der Sinn nach atemberaubenden Trails und unberührten Abfahrten steht – wovon wir als Schweizer ja bekanntlich nie genug bekommen können. 

 

«Alesund könnte die Kulisse für ein nordisches Märchen mit modernem Twist sein.» – National Geographic.

 

Durch seine Hotels und die Zusammenarbeit mit lokalen Guides und Unternehmen möchte 62°NORD den Gästen lange nachhallende Erlebnisse aus dieser einzigartigen Region mit nach Hause geben. Das heisst: Das Wikinger-Abenteuer, das du dir schon immer gewünscht hast mit atemberaubendenAussichten und einzigartigen Orten für Erkundungen. 

 

Aber welche Spuren hinterlassen Abenteurer:innen in dieser bemerkenswerten Landschaft? 62°NORD vermittelt Unterkünfte in kleinen, abgeschiedenen Gemeinden, in denen die Bewohner unmittelbar alle negativen Auswirkungen zu spüren bekommen. Der nahegelegene Geirangerfjord steht nämlich auf der UNESCO-Liste der Weltkulturerbe. Um diese Region zu schützen und für das Wohlergehen der Gemeinden zu sorgen, sucht das Unternehmen fortwährend nach den umweltfreundlichsten Lösungen. Für das 62°NORD-Team ist Nachhaltigkeit eine Überlebenskompetenz. Das Unternehmen ist sich bewusst, dass das Gastgewerbe erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt hat. 

 

«Wir wissen, dass die Gäste über ihre Flugreisen in diese Region einen CO2-Fussabdruck hinterlassen, der kompensiert werden muss.» - Gareth Brauteseth, 62°NORD

 

Die Arbeit des 62°NORD-Teams zur Minderung der Auswirkungen hat zwei Schwerpunkte: verantwortungsvolle Entscheidungen treffen und neue Lösungen finden. Diese Ansätze werden in den verschiedenen Aspekten des Reisens verfolgt. All dies solltest du bei der Planung deines nächsten Abenteuers berücksichtigen – ob es dabei nach Alesund geht oder anderswohin. 

 

 

Aktivitäten 

 

Die Aktivitäten, denen wir in den Ferien frönen, wirken sich natürlich auf die Umweltbilanz unserer Reise aus. Ob Helikopterflug oder Theaterabend – Sonderleistungen in der Tourismusbranche schlagen mit 8 % Anteil an den CO2-Emissionen zu Buche

 

Wie man sich seine Abenteuerdosis holt und dabei CO2-Emissionen vermeidet? Mit Muskelkraft. Will heissen: Du machst die Arbeit, nicht die Motoren. Bei 62°NORD kommen die Gäste zum Beispiel mit dem Fahrrad oder Segelboot von einem Ferienhaus zum anderen, was für unterhaltsame, wunderschöne Reisen in der norwegischen Natur sorgt. Emissionen dabei? Fehlanzeige. Andere muskelkraftbetriebene Aktivitäten, die das Unternehmen anbietet, sind Wandern, Kajakfahren und in der Wintersaison Skifahren. Wer möchte in einer naturgewaltigen Umgebung wie der von Alesund nicht auf Entdeckungstour gehen? Die Aktivitäten können noch mit vielen weiteren Vorteilen punkten. Sie fördern Kreativität, Gesundheit und steigern unsere Energie. Erfahre in unserem Artikel über Inspiration jenseits der vernetzten Welt mehr darüber, was dir die Natur Gutes tun kann.

 

Essen

 

Laut Sustainable Travel International trägt die Nahrungsmittelproduktion zu etwa 25 % der weltweiten Treibhausgasemissionen bei, und ein Grossteil davon ist auf Importe zurückzuführen. 

 

Um die dadurch bedingten Emissionen zu reduzieren, bekommst du bei 62°NORD an allen Locations Lebensmittel aus eigener Produktion. Apotekergata nº5, eines ihrer bekanntesten Restaurants, ist im Hotel Brosundet zu finden. Dessen Chefs haben ein «topografisches Menü» kreiert. Die Idee dahinter ist, dass die für die Gerichte benötigten Lebensmittel entweder in der Region angebaut oder gefangen bzw. gejagt werden. Tatsächlich ist der Küchenchef dafür bekannt, selbst auf die Jagd zu gehen. Soviel zum Thema Authentizität. 

 

 

Unterkunft

 

Auch Unterkünfte spielen ihre Rolle bei der CO2-Bilanz der Tourismusbranche. Wenn Leute nach kurzer Zeit das Hotel wechseln, muss häufiger die Bettwäsche gewaschen, getrocknet und das Zimmer für den nächsten Gast gereinigt werden. All dies braucht Energie, was zu höheren CO2-Emissionen führt. 

 

Als Hotelunternehmen und Reisebüro berechnet 62°NORD den CO2-Fussabdruck für alle seine individuell zusammengestellten Programme und plant längere Aufenthalte ein, um dem entgegenzuwirken. Hierbei wird mit lokalen Unternehmen und Reiseführern zusammengearbeitet, um ein abwechslungsreiches Angebot von immersiven Erlebnissen zu kreieren, das die Gäste über einen längeren Zeitraum unterhält und begeistert. Je mehr Zeit die Urlaubsgäste in der Alesund-Region verbringen, desto einprägsamer wird das Erlebnis und desto geringer sind die negativen Auswirkungen auf den Planeten. Eine runde Sache.   

 

Transport

 

Von einem Ort zum nächsten zu gelangen, ist ein wesentlicher Bestandteil des Reisens, aber üblicherweise mit einer negativen Umweltbilanz verbunden. Tatsächlich sind die verkehrsbedingten Emissionen der Tourismusbranche in den Jahren 2005–2016 um über 60 % gestiegen

 

62°NORD arbeitet auf Industrieebene mit einigen der weltweit grössten Akteure im Bereich emissionsfreies Reisen zusammen. Die Schwesterunternehmen liefern Wasserstoffbrennstoffzellensysteme an die Schifffahrts-, Luftfahrt- und Automobilindustrie, damit sich die Menschen eines Tages nicht mehr zwischen dem Wohl des Planeten und einer Reise nach Norwegen entscheiden müssen.

 

 

Was wir heute tun, ist morgen relevant.

 

62°NORD gibt alles für nachhaltige Reiseerlebnisse und die gute Nachricht ist, dass sie mit ihren Initiativen für verantwortungsbewusstes Reisen bei weitem nicht allein sind. Andere Anbieter auf der ganzen Welt kommen zunehmend mit Lösungen, die grosse Abenteuer und reduzierte CO2-Emissionen in Einklang bringen. Kynder beispielsweise bietet einen kompletten Führer für umweltfreundliche Hotels und Speiselokale weltweit und Intrepid Travel hat langsame und nachhaltige Reisen mit geringem CO2-Fussabdruck im Angebot. 

 

Jeden Tag machen sich mehr Unternehmen der Tourismusbranche auf den Weg zum Ziel `Netto-Null-Emissionen`. Die Zukunft scheint vielversprechend, aber wir als Reisende haben immer noch unsere Rolle zu erfüllen. Wir können uns für umweltfreundlichere Abenteuer entscheiden. Wir können uns entscheiden, einen längeren Zeitraum an einem Zielort zu bleiben. Wir können entscheiden, wie wir reisen. Und wenn wir andere für diese Ideen begeistern können, vervielfacht sich der Effekt. 

 

Es ist noch ein langer Weg zu `Netto-Null-Reisen`. Obwohl wir dich immer zum Erkunden ermutigen wollen, hoffen wir, dass du dabei unseren Planeten im Hinterkopf behalten wirst. 

 

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